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Kinderinvalidität wird unterschätzt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Kontaktformular zur Anfrage Kinderinvaliditätsversicherung

Ca. 150.000 Kinder gelten in Deutschland als Invalide

Mehr Unfallversicherungen als Invaliditätsversicherungen. Dabei ist belegt das die wenigsten Kinder durch Unfälle zu Invaliden werden. Krankheiten sind auf dem Vormarsch. Zahlt eine Unfallversicherung lediglich bei einem Unfall, so zahlt die Invaliditätsversicherung auch bei Unfall und Krankheiten.

Unfälle mit Dauerschäden sehr gering

Geschätzte 1 Prozent von Kinderunfällen haben dauerhafte Schäden zur Folge. Trotzdem wird die Unfallversicherung von den meisten Versicherungsvertretern als die „wichtigste Kinderversicherung „ angepriesen. Da die Kinderinvaliditätsversicherung aber entsprechend teurer ist, wird diese Versicherung eben nicht angeboten.

Was zahlt die Kinder-Invaliditätsversicherung

Eine Kinder-Invaliditätsversicherung zahlt je nach Vereinbarung eine monatliche Rente, eine Kapitalsumme oder auch eine Kombination aus beiden, wenn ein bestimmter dauerhafter Behinderungsgrad durch Krankheit oder auch durch Unfall verursacht wurde.

Risiko von Kinderinvalidität

Eine Studie zeigt auf, dass das Risiko von Kinderinvalidität stark unterschätzt wird und beschreibt, wie die Folgen vor allem für die Mütter aussieht.

Mütter die Betroffenen

Nach der Risikoanalyse Kinderinvalidität. Die finanziellen Folgen sind den meisten Eltern nicht bewusst. Krankheiten stellen eine größere Gefahr da als Unfälle. Auch die finanzielle Belastung durch ein behindertes Kind wird unterschätzt.

Grundlage der Studie ist, dass rund zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland seit mindestens einem Jahr chronisch erkrankt sind und einen hohen Bedarf an medizinischen Versorgungsleistungen haben. schwerbehindert ist ein Prozent aller Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, vor allem in der Altersgruppe zwischen sechs und 15 Jahren.

Allergische Krankheiten dominieren

An der Spitze der Erkrankungen stehen mit deutlichem Abstand allergisch bedingte Krankheiten, insbesondere Allergien, an denen knapp zwei Millionen Kinder leiden. Neurodermitis ist bei rund 600.000 Fällen die Ursache für Kinderinvalidität, Asthma bei knapp 300.000. Auch Diabetes mellitus haben immerhin schon mehr als 120.000 Kinder und Jugendliche. Krebs und Epilepsie spielen eine deutlich geringere Rolle. Insgesamt gibt es in Deutschland knapp 67.000 pflegebedürftige Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, die fast ausschließlich zu Hause versorgt werden.

Heime haben nur eine untergeordnete Bedeutung. Dauerhafte Pflege ist notwendig. 58,8 Prozent der behinderten Kinder unter 15 Jahren brauchen eine dauerhafte Pflege im täglichen Leben, insbesondere bei der Körperpflege, aber auch bei der Ernährung und Schulung der Beweglichkeit.