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Elementarschaden, Versicherungen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Fragen zur Elementarschadenversicherung

Hochwasser, umgefallen Bäume, Ernteausfälle, etc.

Nicht nur die Jahrhunderthochwasser mit Jahrhundertfluten haben viele Existenzen lahm gelegt oder gar vernichtet. Immer wieder führen Naturereignisse zu dramatischen Schäden an Hab und Gut. Viele Bürger sind gar nicht oder unzureichend versichert.

Der Staat und das 8 Milliarden Europaket

Seit gestern, 17. August 2013 können nun die Entschädigungsanträge gestellt werden. Aber und nur, so die Regierung, wenn keine Versicherung einspringt. Ob geprüft wird das eine Versicherung möglich gewesen wäre, ist Anzunehmen. Viele Versicherer, um nicht zu sagen alle, lehnen Versicherungen für bestimmte „Gefahrenzonen“ gänzlich ab. Besonders dramatisch wird es für große Photovoltaikanlagen. Hier ist es egal ob Firma oder Privatmann, wenn die eigenen Existenz auf dem Spiel steht, sieht die Welt düster aus.

Nachdenken über „Zwangsversicherungen gegen Elementarschaden“

Das sich nun die Elementarschäden häufen werden ist als wahrscheinlich zu betrachtet. Ob der Kanalisierungsgwut von Flussläufe, die Baugenehmigungen für Hochwasser-Gefährdete-Zonen besser reguliert wird bleibt abzuwarten.  Ob der Damm- und Deichbau zum Schutz der Bewohner verbessert wird, ist vieler Orte ein Versprechen, dem bislang zu wenig Taten gefolgt sind.

Jahrhundertfluten und Natur-Katastrophalen

Wasser, Dürre und falsche Agrarwirtschaft tun ihr Übriges dazu. Flächendeckende Monokulturen von Großinvestoren, welche mit schweren Fahrzeugen bearbeitet werden, verdichten die Böden und lassen Wasser schwer versickern. Gerade in Brandenburg ist diese Flächenbestellung mit „Biopflanzen“ zur Sprit-Gewinnung sehr gefragt. Bäuerliche Kleinbetriebe werden auf durch derartige Politischen Interessen vernichtet.

Aussterben der Landbevölkerung?

Die kausalen Zusammenhänge werden immer deutlicher, nicht nur im Preiskampf um billige Lebensmittel. Profit gegen Natur und Umwelt. Und hier schließt sich der Kreis. Die noch (teilweise) funktionierenden Strukturen der Landbevölkerung werden aufgebrochen. Der Wegzug ist im vollen Gange. Verwaiste Wochenend-Domizile ohne Kaufkraft für die ländlichen Regionen. Wegzug von Ärzten und Praxisschließungen, Einkaufsläden, Bäckereien, Schließungen von Kindergärten, Schulen, Bankfilialen, Post, und so weiter.

Wollen wir wirklich in Zukunft von "Bio"-Großinvestoren „regiert werden“? Versicherungen und Agrarförderungen landen heute schon zum Großteil bei diesen Großbetrieben.