Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Undurchsichtiges GKV-System

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

 

GKV und die Ausgaben

Gestern haben wir berichtet das die Krankenkassen immer mehr Ablehnungen verschicken. Heute erfahren wir das dieses GKV-System ein so gut wie gar nicht über die Aufsichtsbehörden kontrolliert wird. GKV-Spitzenverbände – ein zentralistischer Machtapparat? Aber, der deutsche Bürger ist ja bekanntlich leidensfähig und ruhig.

Gelder der GKV-Versicherten

Jedenfalls gehen sie mit den Versichertengelder mehr als großzügig um wenn es um den „eigenen“ Geldbeutel geht. Ebenso kann man über die Gehälter und Privilegien der Kassenvorstände nur den Kopf schütteln. Ein GKV-System das sich selber kontrolliert und ein gigantischer Machtapparat ist.

  • 10 Milliarden Euro für die eigene Verwaltung
  • 70 Millionen Euro für die geplante Luxusresidenz des Spitzenverbandes
  • 700 Millionen Euro wurden für die Gesundheitskarte in den Sand gesetzt

Von Datenschutz zur jetzigen Zeit, wenn alle Gesundheitsdaten auf der Karte gespeichert sind, wollen wir mal nicht nachdenken. Auch hier haben wir in Punkto Datenschutz und Adresshandel des öfteren geschrieben. Apotheker, Rechenzentren und die verkauften Kundendaten. Natürlich alles anonym und nur für statischtische Zwecke. Ja klar, und gestern Nacht wurde die Erde zur Scheibe.

1 Euro und 77 Cent bleiben für medizinische Leistungen

Bürokratie, Selbstherrlichkeit und Selbstbedienung des Systems lassen für den Patienten nichts Gutes erahnen.

"Wird dieses 'Überwachungssystem' vorangetrieben, dann übernehmen die Krankenkassen endgültig die Kontrolle und Steuerung medizinischer Maßnahmen - alles mit dem Ziel der Rationierung und damit auf Kosten der
Patienten und Ärzte", erläutert Dr. Silke Lüder, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes.“

Der GKV-Patient als Kostenfaktor

Derzeit sind 28 Milliarden Euro als „Überschuss“ in den Krankenkassen. Schon fordert der amtierende Gesundheitsminister Daniel Bahr eine Senkung der Kassenbeiträge. Von Leistungsverbesserung kein Wort. Vom Ausräumen der Selbstbedienungsmentalität der Verbände und Spitzenverbände auch kein Wort.

Und der GKV-Versicherte

Er regt sich auf, schimpft über die PKV und die Ungerechtigkeiten im Gesundheitssystem und nimmt „Gott gegeben“ die Zuzahlungen, Leistungsablehnungen und Einschränkungen (MDK) im Gesundheitssystem hin. Das Gleiche wie in der Krankenversicherung gilt auch für die Pflegeversicherung. Kommt die Bürgerversicherung, dann werden endgültig die Fäden in den Spitzenverbänden gezogen und weit und breit keine Aufsichtsbehörde welche kontrollierend eingreift.

Das Gesundheitsministerium und der jeweilige Gesundheitsminister / Gesundheitsministerin, Gefangene und Getriebene der Lobbyisten?

Patienten und Ärzte sitzen im gleichen Boot wenn es um Gesundheitsversorgung und Finanzen geht.