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Wem gehören die Gesetzliche Krankenkassen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Gesundheitswesen zwischen Politik, Lobbyisten und Verbänden

Ins Leben gerufen wurde die "Gesetzliche Krankenversicherung" unter Bismarck 1883. Sie sollte den Schutz der Schutzbedürftigen Rechnung tragen und vor finanzielle Not bei Krankheit schützen. So weit so gut. Allerdings muss man sich unter „schutzbedürftige“ ins Jahr 1883 zurückversetzen und sich etwas anderes vorstellen als heute.

Die Frage der Schutzbedürftigkeit

Die Literatur gibt unter dem Wort „Schutzbedürftigkeit“ jede Menge her. Allgemein gesehen sind es Menschen, Tiere, Pflanzen, Landstriche, Regenwälder, etc., welche eben dieser Schutzbedürftigkeit der zu "Schützenden" (dem Staat) bedürfen und unterliegen.

Beispiel: politisch verfolgte, Menschen die um Laib und Leben fürchten müssen. Menschen also die sich alleine nicht schützen können sind schutzbedürftig.

150 Jahr später und die Bemessungsgrenzen

Setzt man diese Definition der Schutzbedürftigkeit in das Gesetzliche Gesundheitswesen (Krankenversicherung, Pflegeversicherung) um - und denkt dann noch über die Bürgerversicherung nach, so muss man zu dem Schluss kommen das alle Bundesbürger schutzbedürftig sein. Aktuell, über der Beitragsbemessungsgrenze besteht Wahlfreiheit ob PKV oder GKV. Wahlfreiheit gilt für Selbständige, Beamte, Lehrer, Freiberufler, usw.

Krankenversicherungspflicht seit 2007

Wenn also die Pflicht einer Krankenversicherung, Pflegeversicherung besteht, warum spricht man dann dem mündigen Bürger die Wahlfreiheit zur Versicherungswahl – PKV oder  GKV - ab?

Nicht Schutzbedürftigkeit und Wahlfreiheit stehen im Zentrum der Politik und Verbände, sondern die Gängelung des Bürgers einem System angehören zu müssen, dass ihn in seiner Wahlfreiheit beschneidet bzw. bevormundet unter dem fadenscheinigen Argument der Schutzbedürftigkeit.

Der Staat weis was für den Bürger gut ist (?)

Dem zu Folge unterstellt der Staat das der arbeitende, mündige Bürger zu dumm ist seine eigenen Entscheidungen, zu seinem eigenen Wohl zu treffen. Mit der angestrebten Bürgerversicherung wird also nicht die Schutzbedürftigkeit des Einzelnen, sondern die Gleichmacherei Aller betrieben.

Da aber der Staat – die Gesetzlichen Krankenkassen, Pflegekassen - (MDK, das Maas aller Dinge?) – die Verbände und deren "Häuptlinge" ihre Macht behalten wollen, wird verbissen im Machterhalt und Ausweitung der Selben, gekämpft.

Gelassen schaut der Bürger zu und schürt die Neiddebatten

Was wäre wenn die Gesetzlichen Krankenkassen sich auf den Ursprung der Schutzbedürftigen konzentriert und die Wahlfreiheit für alle Bürger hervorruft? Richtig – die Machtanhäufung der Kassen würde leiden.

Abhängige Bürger sind nun mal leichter zu steuern als Unabhängige mit Wahlfreiheit. Deswegen ist die ganze Neid-Debatte über PKV und GKV völlig absurd. Von den finanziellen Folgen für den Einzelnen mal ganz abgesehen.

Denn die die heute Schimpfen und derartige Neiddebatten ins Leben rufen müssten, bei Wahlfreiheit, eigenverantwortlich und selbstbestimmt über ihre eigenen Absicherung entscheiden.

Wie Bequem ist es die eigene Verantwortung abzugeben

„Der Staat wird es schon in seiner „Verantwortung“ zum Wohle der Bürger richten“(?) Wenn Sie sich da mal nicht täuschen!

Siehe auch: