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Von Bismarck bis heute, die Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Die Folgen für Rente und Sozialversicherung

Immerhin hat die gesetzliche Rentenversicherung und Sozialversicherung im Jahre 2013 schon 124 Jahre auf dem Rücken. Dazwischen liegen, also seit 1889 und dem Jahr 2013, nicht nur die Implementierung diversen gesetzlicher Versicherungen, sondern auch die diversen Änderungen. Schon 1921 gab es die erste Rentenkrise, wenn auch aus andern Gründen als heute - oder war der Unterschied gar nicht so groß?

  • 1889

  • Bismarck führte 1889 die gesetzliche Rentenversicherung ein. Seit Mai 1889 sind alle Arbeitnehmer zwischen dem 16. Lebensjahr und dem (damals) 70. Lebensjahr (heute 67. Lebensjahr) mit Beiträgen in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Von Beginn an teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag in Höhe von 1,7 Prozent.
  • Das Gesetz sah einen Rente ab dem 70. Lebensjahren vor, wenn zuvor 30 Jahre in die gesetzliche Rente eingezahlt wurde. basierend auf Beitragsorientiert. Nicht wie heute im Umlageverfahren. Allerdings war die damalige, durchschnittliche Lebenserwartung gerade mal 40 Jahre.
  • 1911

  • Die Hinterbliebenen-Rente kam dann 1911 dazu. Damit hatten die Hinterbliebenen erstmals einen Anspruch auf eine Rentenzahlung. Die Krankenversicherung, die Rentenversicherung und die Unfallversicherung zählen nun zur Reichsversicherungsordnung.
  • Ebenfalls 1911 wurde die Rentenversicherung der Angestellten mit der Reichsversicherungsanstalt für die privilegierten Beschäftigten (Angestellten) gegründet. Somit existierten zwei Rentenversicherungen, die der Arbeiter und die der Angestellten.
  • 1916

  • Unter Kaiser Wilhelm dem II wurde für Arbeitnehmer das Rentenalter auf 65 Jahre herabgesetzt. Das hatte zur Folge, das sich mit Jahresende die Anzahl der Rentner auf das doppelte erhöhte.
  • 1921

  • Einhergehend mit der Inflation, also einer massiven Geldentwertung, führte das in der gesetzlichen Rente zu horrende Beiträgen aber auch zu horrenden Rentenauszahlungen. Der Rentenversicherung drohte der Kollaps. Somit wurde das bis heute gültige Umlageverfahren eingeführt. So wurden die Renten kurzfristig aus laufenden Einnahmen bezahlt. Danach wurde, durch die Beiträge ein Kapitalstock aufgebaut, aus denen die Renten ausbezahlt wurden. (bei 1,5 Monatsrücklagen gedeckelt)
  • 1941

  • Die KVdR, Krankenversicherung der Rentner wurde ins Leben gerufen. Zwar wurde auch zur Zeit des Nationalsozialismus die eine oder andere Anpassung vorgenommen, aber im Wesentlichen blieb die Rentenversicherung unangetastet.
  • 1942

  • wurde die Hinterbliebenenrente für geschiedene Frauen eingeführt. Damit hatten nun auch geschiedene Frauen einen Anspruch auf die Rente des EX-Ehemanns. ("Versorgungsausgleich")