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Rentenbeitragssenkung, Nein

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Der Bürger will keine Beitragssenkung der Rentenbeiträge

84 % der Bürger sind laut einer Umfrage (Forsa) dagegen. Jede Absenkung der Rentenbeiträge des Arbeitnehmers bring auch niedrige Renten. Für den Arbeitgeber ist es zwar von Vorteil wenn er weniger Sozialabgaben zahlen muss, der Arbeitnehmer sieht das anders. Rücklagen können nicht gewinnbringend angelegt werden.

So argumentieren die Politiker. "Wir können das Geld nach den Kriterien der Rentenversicherung gar nicht am Kapitalmarkt unterbringen".

Was sich der Rententräger also der Staat selber nicht zutraut und nicht kann, nämlich die Rücklagen aus den Renten und Sozialversicherung gewinnbringend anzulegen für Rücklagen, dass soll der Bürger als Private Altersvorsorge und Bahr-Pflege aber tun. Muss ich das jetzt wirklich verstehen? Oder ist die Logik der Bürger eine Andere als die der Politiker?

Wenn ich schon für Milliarden Euro (aktuell 28 Milliarden) keine sicheren Renditen erwirtschaften kann, wie dann mit 50, 100, 150, etc, Euro als Kleinstsparer a la Riester-Rente und Bahr-Pflege? Von der Lebensversicherung und andern Geldwerten Sparanlagen mal ganz zu schweigen. Zusammengerechnet ergeben diese Kleinstbeträge, für die Private Altersvorsorge, nämlich auch Milliarden an Euro!

Sichere Renten vor niedrigerem Beitrag

Derzeit liegen die Beiträge bei 18,9 % mit der Absenkung wären es 18,4  %. Also 0.5 Prozent, welche sich dann Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen. Für den einzelnen Arbeitnehmer ist das geringfügig mehr Netto. Für den Arbeitgeber, mit vielen Arbeitnehmern ist das eine ganze Menge Euro, was gespart wird.

Rentenbeiträge und Rücklagen

Momentan geht es den Sozialkassen, dank guter Beschäftigungszahlen (unter 3 Millionen Arbeitslose), guter wirtschaftlicher Daten, super gut. Die „Rücklagen und Überschüsse“ in den Sozialversicherungen (Rente, KV, Pflege) steigen enorm. Es sollte aber nicht darüber hinweg täuschen das das eine Momentaufnahme ist. In wirtschaftlich schwereren Zeiten müssen die Sozialversicherungsbeiträge dann wieder angehoben werden.

1,5 Monate Rentenrücklagen

„Bei 2500 Euro brutto im Monat blieben zwar 3,75 Euro mehr, doch er müsse "das Doppelte und Dreifache privat zurücklegen, weil durch Beitragssenkungen letztlich weitere Rentenkürzungen drohen", sagte Buntenbach, die auch Vorstandschefin der Rentenversicherung ist“. (Quelle Tagesspiegel).

Das Gesetz zu den Renten-Rücklagen

Laut Gesetz muss der Beitrag gesenkt werden, wenn die Rücklagen das 1,5-Fache einer Monatsausgabe überschreiten. Nun ist es aber mit Gesetzen so eine Sache. Schon des öfteren konnten wir erleben das Gesetze in Nacht- und Nebelaktionen geändert wurden. Denken wir nur an die ganzen Gesetze zu den Hilfspaketen zur EURO-Rettung.