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Ängste der Deutschen Bürger

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Geldwerte oder Sachwerte für Ihre Altersvorsorge und Pflegebedürftigkeit?

Was die Deutschen Bürger Umtreibt

Wovor die Bürger Angst haben

Euro, Inflation, Staat-Schulden, Arbeitsplatzverlust, in Hartz IV zu fallen, Altersarmut, Pflegebedürftigkeit, Trennung vom Partner, Zukunft für die Kinder, dass alles macht den Deutschen Bürgern laut einer Umfrage Angst. Im Gegensatz dazu sind bei anderen Umfragen die Deutschen so „zufrieden wie nie“.

Regionale Unterschiede

In den einzelnen Regionen, Ost-West-Nord-Süd sind die Ängste der Deutschen unterschiedlich. Eins haben alle Deutschen gemeinsam, sie fürchten sich vor einer Inflation wenn die Euro-Krise und die Niedrigzinsen so weiter gehen. Die Rentensituation im Alter, die Ängste zum Pflegefall zu werden und das „unzulängliche Gesundheitssystem“ geht über regionale Grenzen hinweg.

Haftung Deutschland für den Euro

Immerhin haftet Deutschland mit satten 86 Milliarden Euro (derzeitiger Stand). Dazu steht im Vergleich ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2012 in Höhe von 2.645 Milliarden Euro. Aber auch die Schuldenlast von ca. 2,8 Billionen Euro und die zukünftigen Verpflichtungen von Pensionen und Zuschüsse in die Sozialversicherungen plus den dringend notwendigen Investitionen in Bundes-Bahn, Autobahnen, Straßen, Kitas, Schulen, Universitäten, erneuerbare Energien, etc. schlagen zu Buche.

2013 „geht es uns so gut wie schon lange nicht“ so jedenfalls Finanzminister Wolfgang Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel. Steuern und Sozialversicherungseinnahmen sprudeln.

Nicht wirklich interessant die Einzelschicksale

Die Einzelschicksale von Aufstocker, Hartz IV-Empfängern, prekären Beschäftigungsverhältnissen und „armen Rentner wie armen Pflegebedürftigen“ sind hier außer acht gelassen worden. Ebenso die alternde Gesellschaft, die zunehmende Pflegebedürftigkeit und die Vereinbarung von Familie und Beruf. Die sozialen Absicherungen werden immer weiter auf die Schultern der Bürger abgeladen.

Private Vorsorge heißt das Zauberwort

Dagegen steht die Niedrig-Zinspolitik von Mario Draghi welche sich auf absehbare Zeit nicht ins positive  für die Sparer verändern dürfte. Schon heute haben der Zinsverfall die Sozialkassen und die Privaten Versorgen ins Trudeln gebracht. So ganz unbegründet sind die Ängste der Deutschen als nicht. Die Älteren Bürger haben bereits 3 Währungen hinter sich gebracht, wie die ehemaligen DDR- Bürger auch.

Die Werbung spiegelt heile Welt vor

„meiner Eva und mir geht es gut“. Rentner beim Shoppen, Surfen, im Winterdauerurlaub im Ausland,  mit Oberklassenautos und fit wie die Turnschuhe sind sie das Spiegelbild der Gegenwart. Trügt der Schein und ist das Gejammer hausgemacht? Statistiken so weit das Auge reicht und jede sagt was anderes aus.

Die Fakten sind aber

Die sozialen Sicherungssysteme, Krankenversicherung, Pflege, Rente, Erwerbsminderung, stehen vor einer nie gekannten Herausforderung für die Zukunft. Leider ist in den Wahlprogrammen wenig über Nachhaltigkeit zu lesen und zu hören. Allgemeinplätze und Sprechblasen für die „wenn ich Kanzler bin - wenn ich Kanzlerin bleibe“, sind für mein dafürhalten mit wenig Glaubwürdigkeit verbunden.

Alles eine Frage der Finanzen und Finanzierbarkeit

Vor der Wahl ist nach der Wahl. Es wird sich zeigen welche Versprechen eingelöst werden und welche an „den Finanzen“ scheitern. Die Euro-Krise, Bankenkrise ist noch lange nicht überwunden.

Geldwerte oder Sachwerte

Die Deutschen vertrauen ihrer Bank nach wie vor, trotz der Tatsache dass das Geld der Sparer jeden Tag immer weniger wird.  „Sachwerte“ sind was für die die Geld haben, nicht für den kleinen Sparer“. ?? wirklich - vielleicht sollten Sie doch mal uns fragen !!

Wie sagte Prof. Josef Koblitz:

„Information ist die Reduktion von Ungewissheit“ - und Unwissenheit.