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Nach der Wahl, Selbständige in die Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Ihre Fragen zum Sparen in Geldwerte oder Sachwerte beantworten wir.

Altersvorsorge für Selbständige

Wir hatten Frau von der Leyen mit Brief vom 22.08.2013 gefragt wie den die Altersvorsorge für die Selbständigen denn angedacht ist. Heute kam nun die Antwort. Welche wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Leider sind es, wie üblich, Allgemeinaussagen mit wenig Inhalt mit Verweis auf die nächste Legislaturperiode, also nach der Wahl. Was auch irgendwie zu verstehen ist, denn wirklich Greifbares gibt es nicht.

Somit wurden unsere Fragen auch nicht beantwortet. Siehe Ende des Artikels.

Alle Geldwerten Anlagen kämpfen

Nun gehen wir mal nicht davon aus das die Niedrigzinsen-Phase für die nächsten Jahrzehnte anhält. Aber, wir müssen ja heute betrachten. Alle Geldanlagen, welche im nicht-spekulativen Bereich angelegt sind, haben Probleme mit dem Anlegen zu halbwegs vernünftigen Renditen. Die Auszahlungen sind also mit dem ehemaligen „Versprechen“ und den Hochrechnungen nicht zu halten. Schon die gesetzliche Rentenkassen haben mit den Milliarden „Überschüssen“ ein Problem diese „gewinnbringend“ anzulegen.

Größtmögliche Freiheit bei der Auswahl

Im Prinzip geht es um die „kleinen Selbständigen“ welche hier eine Altersvorsorge aufbauen sollen um damit später nicht der Grundsicherung anheim zu fallen. Generell ist der Gedanke vernünftig. Denn sicherlich kann es nicht sein das Selbständige, ihre spätere Rente, dem Steuerzahler auf bürden. Wobei man über Steuerausgaben trefflich streiten könnte. DAS Allheilmittel oder den Königsweg wird es nicht geben. Die Frage bleibt, welche Rahmenbedingungen und Maßstäbe zu Grunde gelegt werden um dem Gesetzgeber genüge zu tun.

Freiwillig in die Gesetzliche Rente?

Auch hier wären die „Verträge“ genau zu durchleuchten. Es stellt sich damit gleich eine weitere Frage; was ist mit der sogenannten Erwerbsminderungsrente bei denen die freiwillig in die Gesetzliche Rente einzahlen? Viele Selbständige, gerade handwerklich tätige, können die hohen Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung, in dieser Berufsgruppe, nicht zahlen. Ebenso stellt sich die Frage nach Reha-Maßnahmen.

Übersteigen zum Schluss die Ausgaben die Einnahmen? Aus was berechnet sich der Beitragsatz und was sind die Leistungen? Fragen über Fragen und der Trost das es die nächste Regierung richten wird / muss. Vielleicht gibt es dann eine Art Riester-Rente für Selbständige - wobei die Rürup-Rente ja bereits vorhanden ist. Anscheinend wird sie aber zu wenig benutzt, so das, wie bei der Krankenversicherungspflicht, nun die Altersvorsorgepflicht oder Altersversicherungspflicht, her muss.

Fragen und Antworten Altersvorsorge Selbständige