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Ärzte arbeiten gewissenhaft und ehrlich

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Die Mehrzahl der Ärzte sieht sich ihrem Eid verpflichtet

Auch in der Ärzteschaft gibt es schwarze Schafe

Skandalmeldungen lesen sich nun mal häufiger als Lobes-Hymnen. Das die Ärzteschaft in der Überwiegenden Mehrheit saubere Arbeit leistet und sich ihrem Eid verpflichtet fühlt ließt man eher seltener. Skandale jagen einander durch alle medizinischen Bereiche.

Versagen des Gesundheitsminister

Kaum ein Jahr vergeht in dem nicht eine neue Gesundheitsreform Ansteht. Was allerdings unter „Reform“ verstanden wird erschließt sich dem Bürger / Versicherten / Patienten / Pflegebedürftigen eher weniger. Gelder werden „verteilt“ und oftmals wenig sinnvoll „verwendet“. Die Liste wäre fast unendlich. Der Patient sieht als Bittsteller vor den großen Krankenkassen und dem MDK. Versichertengelder werden verschwendet als gäbe es kein morgen. Die Lobbyisten tun ihr übriges dazu.

Der Gesundheitsfonds sollte neu überdacht und überarbeitet werden

Kein GKV-Versicherter weis wirklich was mit seinem GKV-Beitrag wirklich alles bezahlt wird. GKV-Überschüsse und Leistungskürzungen – wie passt das zusammen - immer mehr überlastete Ärzte wegen Ärztemangel -  ländliche Regionen ohne ausreichende ärztliche Versorgung – 40.000 neue Pflegekräfte werden benötigt – Krankenhäuser leiden unter den Finanzen und Fallpauschalen – Subventionen an den falschen Orten – Medikamente in Deutschland am teuersten – und so weiter.

Kein Einnahmeproblem sondern ein Ausgabenproblem

Ca. 240 Milliarden Euro stehen zum „Verteilen“ an. Dazu kommen ca. 28 Milliarden Euro verzeichnen die Kassen als „Gewinn“. Geld zurück von der GKV, oder Rücklagen bilden und für schlechte Zeiten gerüstet zu sein wäre besser. Auch die Ausbildung der Ärzte wäre eine begrüßenswerte Leistung an der sich die GKV sinnbringender beteiligen sollte als Subventionen an die Pharmakonzerne zu schicken. Die Gehälter der Ärzte ist in der breiten Masse eben nicht zu hoch, wie uns gerne suggeriert wird.

1, 3 Milliarden Euro 2012 für IGeL?

IgeL bedeutet „individualvertragliche Gesundheitsleistungen“ oder Selbszahlermedizin. Also Untersuchungen welche die Gesetzlichen Krankenkassen als nicht notwendig erachten, wenn Sie nicht einer "Risikogruppe“ angehören. Was aber die Gesetzlichen Krankenkassen, auf Grund ihres Spardiktats als „nicht notwendig erachten“ heißt aber noch lange nicht das es nicht notwendig ist. Man könne es auch so formulieren: „was der GKV-Versicherte selber zahlt, das muss nicht die GKV zahlen und spart weiter.

Ein Gesundheitssystem nicht für den Versicherten

Es krankt an allen Ecken und Enden, von der Gesundheitsversorgung, bis zur Pflegeversicherung. Noch sind die Patienten ruhig und kümmern sich wenig um Einnahmen und Ausgaben der Versichertengelder (nicht wirklich aussagekräftig). Erstaunlich ist, dass auch im Gesundheitsministerium nicht wirkliche Zahlen zu finden sind. Es geht also das Einzelschicksal in der breiten „noch zufriedenen Maße“ unter.

Erst wenn es MICH trifft ist das Drama groß. Vielleicht sollten wir Anfangen Druck auf die jeweiligen Gesundheitsminister / Ministerinnen zu machen, um klare Einnahmen- und Ausgaben-Einsicht zu erhalten. Also wie werden die Versichertengelder verwendet und wer bekommt was und wie viel. Auch die Kostenfreie Mitversicherung von Familienangehörigen gehört hier auf den Prüfsand.

„Chirurgen und Ärzte gedopt“

„Was nun die Veröffentlichung über Chirurgen anlangt, so bin ich von der Zahl 20% nicht überzeugt. Wir leben in einer Zeit der Skandalisierung und der Katastrophisierung von Umständen, da sich die Medien in einem gnadenlosen Überlebenskampf befinden und viele Journalisten glauben mit reißerischen Mitteilungen punkten zu können. Dennoch wird an der Meldung ein Quäntchen Wahrheit sein. Die von Jahr zu Jahr zunehmenden Leistungsanforderungen und die Leistungsverdichtung, bei gleichzeitig immer kürzerer Zeit für Ausbildung und chirurgisches Training, muss zu Stress aber auch zu Fehlern führen. Und dies wiederum könnte von Einigen mit "Drogen" kompensiert werden“.  So das Zitat eines namhaften Mediziners.