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Riester-Zulagen zurückgefordert

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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700 Millionen Euro Riester-Förderung fließt zurück an den Staat

Der Bürger und Riestersparer versteht die Welt nicht mehr. Da macht die Regierung, Herr Riester und so mancher Versicherungsvertreter samt den Versicherungsgesellschaften einen riesen Alarm, um den Bürgern diese komplizierte Riesterprodukt schmackhaft zu machen, und dann kommt das böse Erwachen, die Riester-Förderung wird zurückgebucht!

Zuwenig Finanzbeamte, zu lange Bearbeitungszeiten

„Es könnte öffentlich kaum vertreten werden, dass es sich hierbei um ein sinnvolles Verfahren handelt. Bereits jetzt wird das automatisierte Rückforderungsverfahren (ohne Anhörung) hinterfragt (Anfrage Finanztest).“ (Quelle Finanztest) Ministerium weiß um Regelverstöße! Hier können sie den vollständigen Artikel lesen.

Pokerspiel mit der Riester-Förderung und Riesterverträgen

Förderung ja, vielleicht, wieder weggenommen – wo besteht da Sicherheit der Riester-Verträge? Sind schon die Riesterprodukte nicht aus den Negativschlagzeilen zu bringen, so setzen jetzt die Finanzämter noch einen oben drauf. Lassen wir mal dahingestellt ob diese Rückhol-Aktionen der Riesterzulagen alle gerechtfertigt sind. Fakt ist das die meisten Riesterverträge nach Abschluss ihren Versicherungsverkäufer nie mehr wieder sehen. Die Bankberater kümmern sich nach Unterschrift auch nicht mehr um ihre Kunden.

Komplizierte Zulagenanträge

Das der Bürger immer mehr mit einem Wust von § und Behördendeutsch seine Probleme hat ist hinreichend bekannt. Da nutzen auch die vielen „Riester-Beipackzettel“ zum Produkt wenig. Würden die Riester-Verkäufer, Sachkompetenz vorausgesetzt, ihren Kunden anschliessend auch helfen diese Riester-Zulagen-Anträge auszufüllen, bzw. sich um ihre Kunden kümmern, wären die Rückforderungen sicherlich weniger, zumal die Zulagen an etliche „Familiensituationen“ gebunden sind.

Kundenbetreuung, Dienstleistung

Hier darf gefragt werden warum Versicherungsgesellschaften Bestandspflegeprovisionen zahlen. Es  heißt „Bestandspflege“ - also Pflege des Kundenbestandes. Nun ist es mit Beständen aber so eine Sache, viele Kundenbestände Wechsel von einem Vertreter zum Anderen. Was zurückbleibt ist „verbrannte Erde“. Frustrierte Kunden oder schon längst abgewandert Versicherungsnehmer, zum nächsten Vertreter. Das Spiel beginnt von vorne. Unterschrift und tschüs.

Provisionsdeckelung?

Wenn nur der Versicherungsabschluss ohne Betreuung des Versicherungskunden immer noch im Vordergrund steht, ist das durchaus gerechtfertigt. Der GDV denkt über die Provisionsdeckelung für Lebensversicherungen nach. Das Maklerpools hier Sturm laufen ist klar. Denn die Maklerpools und Strukivertriebe leben vom Neu-Abschluss der Verträge und nicht von der Kundenbetreuung / Dienstleistung der Makler und Versicherungsverkäufer. Wobei sich der Versicherungsmakler wohl eher um seine Kunden kümmern wird als der Versicherungsvertreter der Ausschließlichkeit. Der VERSICHERUNGSMAKLER betreibt SEIN Geschäft, er kann nicht wie ein Versicherungsvertreter einfach zum nächsten „weit erziehen“.

Versicherungsvertreter oder Versicherungsmakler?