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Bürgerversicherung / Altersrückstellungen PKV

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Begehrlichkeiten der SPD an 9 Millionen  PKV Versicherten

Die „Grünen“ sind natürlich auch dabei. Der Vorschlag von Lauterbach ist schon mal des Nachdenkens wert. Statt Altersrückstellungen in der PKV lieber eine Lebensversicherung. Mit andern Worten, wer freiwillig in die Bürgerversicherung wechselt, der soll seien Altersrückstellungen beispielsweise in eine Lebensversicherung (LV) anlegen.

Die „Grünen“

Die Grünen wollen die Altersrückstellungen in die Bürgerversicherung überführen, was einer Enteignung der PKV-Versicherten gleich käme, „wollen das Geld aber nicht gleich Verbraten“, was immer das jetzt mal heißen mag.

Denn vor der Enteignung steht : der Artikel 14 Absatz 1 Grundgesetz – privates Eigentum. - Klagewellen nicht ausgeschlossen.

180 Milliarden Eigentum der PKV-Versicherten

Verzinst mit ca. 3,5 Prozent jährlich, so kommen Jahr für Jahr nochmal 10 Millionen dazu. Im Vergleich: eine neu abgeschlossene Lebensversicherung hat einen Garantiezins von eben mal 1,75 Prozent. Der Rest von Ablaufleistungen bei Fälligkeit oder Kündigung ist ein Pokerspiel.

Spätestens jetzt wäre die Frage;  „Geschenke an die Lebensversicherungskonzerne“ - Herr Prof. Dr. Karl Lauterbach - angebracht.

Abstruse Gedankenspiele von SPD und „Grünen“?

Das das Begehrlichkeiten weckt um das Ineffiziente GKV-System zu stützen ist klar. Aber noch so viele Milliarden Euro werden, wenn überhaupt, nur eine vorübergehende Pause erlauben. Die GKV hat eindeutig ein Ausgabenproblem und noch kein Einnahmeproblem. Ans Aufräumen in der GKV traut sich Herr Lauterbach nicht ran. Zu viele Interessen müssen bedient werden. Und schließlich weis man ja nie ob ein Pöstchen in der Freien Wirtschaft nicht doch mal gebraucht wird.

Zu viele „Häuptlinge“ bedienen sich der GKV-Versichertengelder

Ebenfalls im Geld schwimmen der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen, nämlich ca. 28 Millirden. Trotzdem werden Leistungen in allen Bereichen gekürzt. Gleichzeitig aber den Versicherten Geld zurückgezahlt. Diese Gesundheitspolitik muss nun wirklich keiner mehr Verstehen. Über sinnvolle Ausgabenkürzungen in Verwaltung und dem ganzen Aufgeblähten gesetzlichen Apparat des Gesundheitssystems wären durchaus mal abgebracht.

Warum fällt mir jetzt der Zauberlehrling ein?

Der langer Weg zur Bürgerversicherung

Immerhin sind ca. 2/3 der Politiker und Beamten in der PKV weil Beihilfe berechtigt. Greift auch hier das Eigentumsrecht und die Besitzstandwahrung? Machen wir uns also mal auf einen lange Strecke bis zur Bürgerversicherung gefasst. 4 Jahre der „neuen Regierung“ wird nicht reichen um das Ziel zu erreichen.