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GKV und Freiwillig-Versicherte, Beihilfeberechtigte

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Abkassierte GKV-Versicherte

Viele freiwillig Versicherte in den Gesetzlichen Krankenkassen fühlen sich im Rentenalter abkassiert. Die Versicherten zahlen nicht nur „normale“ Krankenkassenbeiträge sondern auch Beiträge auf Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, Vermietungen, Verpachtungen und sonstiges Kapitalvermögen.

Beschweren können sie sich hier...

Versicherungsbeiträge ohne Bezug zum Beruf

Das Bundessozialgericht hat diese Ungleichbehandlung der Freiwillg-Versicherten jüngst bestätigt. Aktenzeichen: B 12 KR 20/11 R

Manche freiwillig Versicherten werden nicht nur für eigene Einkünfte abkassiert, sondern auch für die Einkünfte der Ehepartner, sollte dieser der Privaten Krankenversicherung angehören.

Politikversagen Beihilfeberechtigte nach Scheidung

Meistens sind es Frauen, aber auch einige Männer, welche durch den Ehepartner Beihilfe berechtigt sind, die haben nach der Scheidung, ein riesen Problem. Zurück in die Gesetzliche Krankenkasse ist meistens auf Grund der Vorversicherungsjahren ausgeschlossen. Zumal das auch, wie oben dargelegt, nicht so billig ist.

Also bleibt nichts anderes übrig als aus dem Beihilfetarif eine PKV-Vollversicherung zu machen.

Nach Beihilfe in den PKV-Volltarif

Betroffen sind die geschiedenen Partner, welche nun aus den Beihilfetarifen raus fallen. Kinder sind davon nicht betroffen.

Das ist meistens auf Grund des Alters eine schwierige Angelegenheit. Blind in den nächst besten angebotenen PKV-Tarif zu stolpern ist nicht ratsam. Versicherungsvergleiche zu den Privaten Krankenversicherungen lassen sich nur in der Onlineberatung für den Kunden logisch nachvollziehen.  

Der Gesetzgeber sagt:

Nur wer in der zweiten Hälfte seines Arbeitslebens mindestens 90 Prozent (eigenständiges) Mitglied einer Krankenkasse oder mitversichert (Familienversicherung) war, ist als Rentner ebenfalls pflichtversichert. Damit ist vielen Bürgern der Weg zurück in die Gesetzliche Krankenkasse verwehrt. 

"Die Politik muss an der ungerechten Situation für Frauen, die Kinder erzogen haben, etwas ändern", so der VDK.

Geschieden, kein Einkommen und keine Krankenversicherung

Die Hartz IV Stelle muss die Beiträge, ja nach Situation, zur Privaten Krankenversichern im Basistarif übernehmen. Mit der Krankenversicherungspflicht, 2007 GKV, 2009 PKV, ist also die Weiterversicherung auch nach Scheidung und Wegfall des Beihilfetarifs finanziell durch die Jobcenter geregelt.

Kinder, sogenannte Scheidungskinder, sofern beihilfeberechtigt, unterliegen hier eine besonderen Regelung, solange sie nicht durch eine eigenständige Krankenversicherung z.B. durch den Beginn einer Lehre, versichert sind.

War das Kind zur Zeit der Ehe privat Krankenversichert, so bleibt dieser Status auch nach der Scheidung erhalten.