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Riester, kein Ende in Sicht

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Riester-Rente und Walter Riester

Der Namensgeber, zu recht oder zu unrecht, macht mal wieder seien Unmut über die Riester-Rente Luft. „gerade wenig verdienende Arbeitnehmer mit zukünftig niedrigen Renten würden von Riester profitieren“.

Geringer Verdienst, geringe Renten

Ob man nun für die verfehlte Rentenpolitik ausschließlich die Demographie verantwortlich machen muss, mal dahingestellt. Alle politisch Verantwortlichen haben sich schamlos an den Rentenkassen durch Entnahmen vergriffen. Dazu kommt die Rentenabsenkung und die „neue“ Rentenformel (Rentenanpassungsformel) durch die Riester-Rente.

Riester-Rente, Verrechnung mit der Grundsicherung

Herr Riester bemängelt das die Geringverdiener durch die Medien verunsichert werden und das das fatale Folgen haben kann. Das die Zuführung der Riester-Rente an die freie Versicherungswirtschaft vergeben wurde ist in sich kein Widerspruch, wenn – ja wenn – alle Rahmenbedingungen von vornherein bedacht worden wären. Von den Versicherungen wie auch von den Politikern.

Gutverdienende Arbeitnehmer

In sich gesehen werden die Riesterverträge von geschätzten 13 Millionen Arbeitnehmern genutzt. Wie viele davon noch wirklich bezahlt werden mal dahingestellt. Erst vor ein paar Tagen kam diese Meldung: „Riesterförderung zurück gebucht“ das sind 700.000 Millionen Euro . Nun ist davon auszugehen das die Besserverdienenden hier keine Fehler bei den Förder-Anträgen machen. Andererseits werden die Förderanträge erst gar nicht gestellt. Womit die Riesterrente dann ihren Zweck völlig verfehlt hat.

Geringverdienende Arbeitnehmer

Das hier die „private Altersvorsorge“ schon mal am verfügbarem Geld scheitert ist Herrn Riester unbekannt. Dazu kommt die Verrechnung mit der späteren Grundsicherung (jedenfalls jetzt noch). Was Frau von der Leyen mit der Lebensleistungsrente / Zuschussrente fordert, hat ebenfalls zwei Seiten. „Wer mindestens 40 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt (?) hat und privat vorgesorgt hat (also Riester) der erhält dann, so angedacht, 850 Euro pro Monat. Auch hier die Frage: wer schafft die 40 Jahr plus Riester in diesen Niedriglohnklassen. 

Keine 40 Jahr und keine Riester?

Der Gedanke wäre dann folgender: Eine Minirente und aufstocken über das Sozialamt. Denn die Koppelung an die Vorgaben kann ja nicht die Konsequenz haben die dann „Armen“ Rentner“ mit "350 Euro" pro Monat „verhungern zu lassen. Damit wird also lediglich in den Finanztöpfen umverteilt nicht aus der Rentenasse die Lebensleistungsrente (so sie denn kommt) – sondern aus der Kasse der Sozialämter die Aufstockung.

Schon heute hat ein Arbeitnehmer mit ca. 2.500 Euro Brutto im Monat nur eine Rente mit etwas mehr als über der Mindestrente!

Bis 2500 Euro brutto droht im Alter der Gang zum Sozialamt. Familienministerin Ursula von der Leyen schlägt Alarm: Sie warnt vor deutlich höherem Armutsrisiko bei künftigen Senioren.