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BAV, Abfindung, andere Alternativen

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Abfindung und andere Alternativen zur betrieblichen Altersversorgung (bAV)*

Möglichkeiten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Altersversorgung zu optimieren

Durch den Niedrigzins auf den Kapitalmärkten werden in den klassischen externen Durchführungswegen der bAV nach dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) vielfach keine positiven Realrenditen mehr erreichbar sein. Abschlusskosten, tatsächlich höhere Inflationsrate nach dem persönlichen privaten Konsum, und Verwaltungskosten sind dann höher als die Kapitalerträge. Auch bei bereits beendeten Arbeitsverhältnissen stellt sich die Frage, wie man das gebildete Vermögen herauslöst, um damit etwa Schulden zu tilgen oder es anders privat anzulegen.

Altersvorsorge ist zunächst einmal primär keine Frage der Absicherung biometrischer Risiken

Bei der steuerlich oder durch Zulagen-geförderten Kapitalanlage zur Altersversorgung im betrieblichen oder privaten Bereich (z.B. bAV, Riester, Basisrente-Rürup) ist am Ende alles zu versteuern – nur bei der Basisrente wird dies in vollem Umfang erst bis Rentenbeginn 2040 erreicht. Bei einer entsprechenden privaten Rentenversicherung aus versteuertem Einkommen sind die Erträge bis Rentenbeginn steuerfrei und die Erträge ab Rentenbeginn (weil der Kapitalverzehr selbst steuerfrei bleiben muss) nur mit dem geringen Ertragsanteil zu versteuern. Männliche Versicherte sind ab 2013 durch die EU-weiten Unisextarife benachteiligt – sie können jedoch bis zu mehr als 20% höhere Rentenleistungen erwarten, wenn sie sich für einen Versicherer außerhalb der EU entscheiden, so indem sie ohne Vermittler direkt eine Rentenversicherung in der Schweiz abschließen, in Euro oder in sicheren Schweizer Franken.

Rentenversicherungen sind grundsätzlich keine Kapitalanlagen

Rentenversicherungen sind vom Grundsatz her keine Kapitalanlagen, sondern Absicherungen des Langlebigkeitsrisikos. Bis man dies absichern muss, braucht man sie nicht, sondern kann Kapital anderweitig renditeträchtiger anlegen. Zur Absicherung des Langlebigkeitsrisikos genügt im Alter von 80 Jahren ein Vermögen in Höhe etwa des 20-fachen einer Jahresrente, im Alter von 85 Jahren das 15-fache – also bei einer Deckung über Kapital mit Verzehr. Hintergrund ist die Erfahrung, dass man ab einem Alter von 80 Jahren eine Aktienbaisse nicht mehr gut aussitzen kann, also großenteils das Vermögen sehr sicher und damit niedrigverzinslich anlegen muss. Ohne Kapitalverzehr brächte man gar bis zu mehr als dem 50-fachen einer Jahresrente, weil man diese dann nur über den niedrigen Zins erwirtschaften muss. Mit einer Rentenversicherung reicht bei diesem Rentenbeginnalter durch kollektive Absicherung, aber ohne sich auf unverbindliche Prognosen zu verlassen, ca. das 17-fache bzw. 13-fache einer Jahresrente.