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Konsum oder richtig Vorsorgen?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Autor: Geschäftsinhaber Sachwert-Center Bremen Thomas Hennings oder Telefon: 030-41402870

Bankenrettungen, Staatskrisen, Verschuldungsarien

Auch wenn man es nicht mehr wahrhaben möchte oder es kaum noch bemerkt, wir befinden uns immer noch in Zeiten von Bankenrettungen, Staatskrisen und absurden Verschuldungsarien, die zu Lasten aller Bürger nebulös verteilt werden.    

Kaufrausch und Investitionsverhalten

In der Bevölkerung entstanden mit der Zeit zwei Lager. Diejenigen, die den Konsum statt „Sparen“ bevorzugen und auf der anderen Seite die Personen, die emsig sparen für später, also für das Alter. Die seit Jahren anhaltenden Niedrigzinszeiten führen auch zu Verhaltensänderungen im Bereich des Kaufrausch- und des Investitionsverhaltens. Ein großer Anteil der Bevölkerung hat eine Affinität zu Sachwerten, so heißt es in aktuellen Studienergebnissen. Nur gibt es hierbei zwei Unterscheidungen, Sachwerte im Bereich Konsum und in der Vorsorge bzw. Vermögenssicherung für das Alter.

Der Sachwert-Konsument:

Hier wird sich oft die Frage gestellt, lebe ich heute oder morgen? Hier wird der Kauf, die Befriedigung durch Konsum von Artikeln jeglicher Art bevorzugt. Auch die ständigen Anreize, Güter zu finanzieren, sind eine Folge der Konsumverlockungen. Ferner gilt häufig: Der Staat wird schon für mich sorgen (?) oder mal schauen, was später noch passiert.“ Auch muss man objektiv darstellen, dass viele Bürger einfach keine finanziellen Mittel mehr für eine Vorsorge entrichten können. Immer mehr Zweit- oder Drittjobs finden Einhalt in Deutschland, um zu überleben. Aktuelle Statistiken belegen, dass etwas über 30% der Privatpersonen investieren möchten, und zwar in Autos, Möbel und in Elektroartikel.

Der Sachwert-Investor:

Hier wird konkret hinterfragt, mit welchen Anlageformen sichere mein jetziges Vermögen, baue ich zusätzliches Vermögen auf und erhalte dabei meine Kaufkraft? Hier steht in den Umfragen die Immobilie ganz oben im Kurs. Die selbstgenutzte Immobilie in Abstand vor der fremdgenutzten Immobilie. Anlageformen, die die Immobilie als Investment beinhalten folgen unmittelbar danach.

Auch sind Sachwert-Investoren von Edelmetallen überzeugt, sowie mit etwas größerem Abstand Investitionsmöglichkeiten in der Agrar- und Forstwirtschaft. Der Bereich Aktien ist seit jeher in Deutschland etwas weniger repräsentiert, Schiffe, Flugzeug- und Energiefonds stehen dazu ganz unten in der Gunst dieser Investoren.

Die Gemeinsamkeiten beider o.g. „Sachwertlager“:

Auf die niedrigen Zinsen und Unsicherheiten bei Banken und Versicherungen vertrauen beide Parteien nicht mehr.
Bei geringem Vermögen wird das Geld dann eher verkonsumiert. Hat man freie finanzielle Mittel und weiteres Vermögen zur Verfügung, dann stehen Sachwerte hoch im Kurs, um hiermit eine richtige Vorsorge zu betreiben.