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Arbeitgeber, Arbeitnehmer, kein Interesse an der bAV?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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70 Prozent der Arbeitnehmer haben zu wenig Informationen?

Mitarbeiter kein Interesse an der betrieblichen Altersvorsorge

Die Arbeitgeber sagen: Die Mitarbeiter haben kein Interesse an einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Die Arbeitnehmer sagen: das die Arbeitgeber ungenügende bis gar keine Auskünfte und Angebote  / Beratungen zur betrieblichen Altersvorsorge machen.

Das Betriebsrentengesetz seit 1974 / 01.01.2005

Damit hat der Gesetzgeber den Arbeitgeber dazu verpflichtet eine betriebliche Altersversorgung (bAV) anzubieten zu müssen. Bei den 5 Durchführungswegen bleibt es dem Arbeitgeber überlassen welche der Durchführungswege er für seinen Betrieb wählt. Die gängigste Durchführung dürfte die „Gehalts- / Barlohnumwandlung“ sein. Dazu kam dann die Riester-Rente und die Wohn-Riester.

Der Arbeitnehmer hat ein Recht auf die bAV

So will nun der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nun aber herausgefunden haben das die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmer keine hinreichenden Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge machen. Was verwundert ist, das der Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmer sich aber dokumentieren lassen müsste das dieser, trotz hinreichender Aufklärung, keine bAV wünscht. Denn der Rechtsanspruch des Arbeitnehmers zu einer betrieblichen Altersversorgung besteht uneingeschränkt so im Betriebsrentengesetz (BetrAVG).

Zu wenig Informationen oder kein Interesse

Beides mag ein Stück Wahrheit beinhalten. Das viele Arbeitgeber die Aufwendige Information erst gar nicht ermöglichen und zum Anderen das die Arbeitnehmer bei den aktuellen niedrigen Zinsen kein Interesse bekunden. So belegt eine Umfrage das zwar jeder 2. Bürger Angst vor Altersarmut hat aber mit der „privaten Absicherung“ wenig am Hut hat. Ein Widerspruch in sich.

Die Bundesregierung hat nachgebessert?

Wesentliche Verbesserungen zum Alters-Vorsorgegesetz? Positiv könnte man annehmen das die Politik nun endlich auf die zukünftige Altersarmutsberichte reagiert. Liest man dieses Druckstück genauer, stellt man fest das es etwas halbherzig verabschiedet wurde. „Beipackzettel, Produktinformationsblätter, weniger Kosten beim Wechsel, Informationen vor der Auszahlung, etc. Wirklich hilfreich scheint mir das für den Bürger nicht.

Konsum statt Sparen

Die Vermutung liegt nahe das das Vertrauen in den Euro und damit das Sparen in lange Verträge, welche oft über Jahrzehnte abgeschlossen werden wenig Zuversicht in die Geldpolitik hervorruft. Zudem sind die meisten Verträge so kompliziert das der Verbraucher diese nicht versteht. Schon die gesetzliche Rentenversicherung mit dem eigenen Rentenkonto ist nur für den Fachmann zu durchleuchten. Riester hat sein übriges dazu getan. Verträge zur Berufsunfähigkeit gekoppelt mit Sparverträgen ist unsinnig. Trotzdem „fördert die Politik“ derartige Produkte. Die Berufsunfähigkeitsversicherung a la Rürup ist schon ein Flop bevor sie eingeführt wird.

Verrechnung mit der Renten-Grundsicherung

Walter Riester predigt fast gebetsmühlenartig sein gleichnamiges Produkt hoch und runter und ist „beleidigt“ das der Bürger „das Geschenk“ nicht wie geschnitten Brot kauft. Deutschland geht es gut, so die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Betrachtet man den Bundeshaushalt ja. Aber für die Sozialen Absicherungen kapitulieren die Verantwortlichen und schieben immer mehr auf die freien Kapitalmärkte. Riester, - Bahr-Pflege, - GKV als Grundabsicherung, - BU a la Rürup.

Alles zusammen genommen sind die Sozialversicherung nur noch eine Grundsicherungen.