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DAX im Superhoch, jeder 6. armutsgefährdete

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Beim Vermögen ist Deutschland 2 geteilt

Ob man alles auf „Hartz IV“ schieben kann oder sogar muss ist umstritten. Unstrittig ist wohl aber doch das die Schere immer weiter auseinander geht. Tatsache ist auch, das durch Hartz 4 Vermögen und Erspartes, was mal als Alterssicherung dienen sollte, vernichtet wurde.

Länger arbeiten weil immer älter

Ob die Altersgrenze von nun 67 Jahren ausreicht um die Rente zu sichern ist bislang umstritten. Vielleicht wäre es einfacher ein flexibleres Renteneintrittsalter zu installieren. Viele Arbeitnehmer können nicht, das körperlich an den Grenzen angekommen länger arbeiten. Andere könnten sich aber vorstellen über das 65. Lebensjahr oder 67. Lebensjahr hinaus weiter in Lohn und Brot zustehen. Wie wäre es mit einem Rentenbonus für die Menschen welche länger als bis zur Regelaltersgrenze arbeiten?

Der Eckrentner

Immer wieder wird dieser Begriff bemüht und keiner kann damit was anfangen. Dieser Eckrentner ist eine fiktive Rechengröße und in den meisten Lebensarbeitsbiografien nicht wirklich vorhanden. Die Rentenabsenkungen gelten zwar für alle abhängig Beschäftigten, nur die Auswirkungen sind eben unterschiedlich. Was bekomme ich für 1 Jahr Arbeit, mit welchem Verdienst, an Rente? Kommt der Mindestlohn oder die Lohnuntergrenze wirklich, so sichert auch das keine auskömmliche Rente. Trotzdem, so meine Meinung, muss dem Lohndumping in Deutschland Einhalt geboten werden, in Ost wie im West. Es wäre somit ein moralische Gerechtigkeit der Lohnsklaverei Einhalt zu gebieten.

Der Riesterfaktor in der gesetzliche Rente und Rentengarantie

Auch hier wurde in die Rentenkassen „gegriffen“ wie schon so oft in den zurückliegenden Jahrzehnten. Treffen tut es dann immer alle Rentner in Gegenwart und Zukunft. Fremdentnahmen aus den sozialen Sicherungssystemen sind, wie es scheint, ein Dauerzustand. Aktuell wecken die „Überschüsse“ in den Krankenkassen und der Rentenversicherung aller Politiker. Fakt ist aber auch, dass die Gesetzliche Rente, die Gesundheitsversorgung der Krankenkassen, Pflegekassen und die Erwerbsminderungsrenten weiter Grundabsicherungen (Teil-Kaskoversicherungen) bleiben werden. Gleichgültig wer zukünftig in die Töpfe langt und „umverteilt“.  

Sparen und Vorsorge nicht angesagt

Das dem Bürger die „Lust“ am sparen vergangen ist, ist auch der Niedrig-Zinspolitik zu verdanken. Die geförderten Riester, Bahrpflege und andere Altersvorsorge-Produkte sind immer wieder in den Schlagzeilen. Altersvorsorge (bAV) und Zwangskammerbeiträge tun sich gleichfalls schwer mit den niedrigen Zinsen um diese mit den Zinsgarantien zu vereinbaren. Gleiches gilt für die Rentenkassen und Krankenkassen sowie der PKV, Gelder gut verzinslich anzulegen.

Wer kann setzt auf Aktien oder Immobilien. Der DAX erreicht schwindelerregende Höhen und die Immobilienpreise steigen. Die ersten „Warner“ sprechen schon von platzenden Blasen. Mit andern Worten, alles ist besser als sparen.