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Renteninformationen, wenn Nachweise fehlen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Rente mit 63, die Arbeitslosenzeiten

63 Jahre, 45 Beitragsjahre in die Rentenkassen und maximal 5 Jahre Arbeitslosenzeiten. Das sind die Zutaten um abschlagsfrei in die Rente zu kommen.

Renteninformationen prüfen und Nachweise beschaffen

Immer wieder haben wir darauf hingewiesen das die Renteninformationen auf Vollständigkeit geprüft werden sollten. Einmal im Jahr werden sie dem Bürger zugestellt. Die meisten landen in Ordnern oder Schubladen. Kurz vor Rentenantrag kommt (leider) oft das große Erwachen. Die Rentenunterlagen sind unvollständig. Bestes Beispiel waren die alten SV-Nachweise (Sozialversicherungsnachweise) aus alten DDR-Zeiten.

Nachweise von Arbeitslosigkeit

Nun soll mit der abschlagsfreien Rente, welche Arbeitsministerin Andrea Nahles einführen will, die Arbeitslosenzeiten von 5 Jahren nachgewiesen werden. Viele Arbeitnehmer werden derartige Unterlagen aber zwischenzeitlich gar nicht mehr haben. „Es steht doch in den Rentenberechnungen“,  werden jetzt die Bürger meinen. Tut es meistens auch, nur glauben tut das wohl keiner das es richtig eingetragen ist. Und die Arbeitsagenturen löschen nach 5 jahren diese "persönlichen" Daten. Also wird wohl so mancher zukünftige Rentner nicht mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können.

Rentenkontenklärung

All zu oft fehlen Zeiten welche für die zukünftige Rente ausschlaggebend sind. Ist der Rentenbescheid erst mal erstellt, wundern sich so manche Rentner und Rentnerinnen über die „Höhe“ ihrer Rente. Wenn jetzt die „Sucherei“ erst los geht, wird es schwierig die fehlenden Nachweise zu erbringen. Was nicht nachgewiesen werden kann, das kann auch zur Rentenberechnung nicht heran gezogen werden. Ergo, die Rente entspricht nicht der tatsächlichen Rentenhöhe.

Das ganze Prozedere von Nachweisen gilt auch für die mögliche "Mütterrente" für Kinder welche VOR 1992 geboren wurden.

Prüfungen der Rentenunterlagen

Gerichtlich zugelassene Rentenberater, der VdK, die Rentenkassen können hier hilfreich sein. Spätestens 3 Jahre vor Rentenantritt sollten die Rentenunterlagen komplett sein. Bedenken Sie dabei das das Beschaffen von Nachweisen auch seine Zeit dauern kann. Ihre Fragen beantworten wir durch die Experten der Sozialversicherungen.