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IGel-Angebote, notwendig oder Geldmacherei

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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IGel-Leistungen sind zu hinterfragen

Neulich in der Augenarztpraxis, da zückt man seine Krankenversichertenkarte und schon hält man ein Blatt in der Hand in dem die „Notwendigkeit“ der Grünen Star Untersuchung angepriesen wird. In andern Praxen dürfte das nicht wesentlich anders sein. Die Kosten sind sehr unterschiedlich zu den einzelnen Leistungen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen hier nicht mal anteilsmäßig die Kosten.

IGel-Angebote - Nutzen für den Patienten oder?

Nutzen für den Arzt? Bei meinen Recherchen im Internet bin ich zwangsläufig auf Pro & Contra gestoßen. Ausschlaggebend ist das alle IGel-Leistungen vom Kassenpatienten selber gezahlt werden müssen. Das Frauen angeblich besser auf ihre Gesundheit achten, ist es eben auch die holde Weiblichkeit die dann den Geldbeutel zückt. Meistens geht damit eine gewisse Angst einher welche nicht genau zu definieren ist.

Vorsorge durch die Krankenkassen

Wir alle kennen die Vorsorgeuntersuchungen welche ab einem bestimmten Alter oder weil das Risiko in der Familie oder des Patienten liegt (altersunabhängig) auch bezahlt wird. Wer also nicht sicher ist, ob die Krankenkasse die Untersuchung bezahlt, sollte vorher seine Kasse fragen. Danach kann immer noch die Igel-Leistung in Anspruch genommen werden. „Wissenschaftlich bewiesen“ das die Untersuchung zur Früherkennung bessere Heilungschancen bietet muss für die Kostenübernahme der Kasse gegeben sein. Damit könnte man so manches IGel-Angebote in Frage stellen.

Bürger müssen sich für Gesundheit interessieren

Wir wollen mit dieser Reihe auf konkrete Fragen der Bürger und Versicherten eingehen, Situationen aus dem alltäglichen Umgang mit dem Gesundheitswesen erklären, Hintergründe und Konsequenzen aufzeigen. Haben auch Sie eine konkrete Frage? Gerne nehmen wir Ihr Thema auf!