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Fehl-Investition der Gesundheitskarte 1 Milliarde Euro

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Nr. 05 / 2014 Berlin / Augsburg, 04.02.2014 Pressestelle. Bürger Initiative Gesundheit e.V. Tel: 0821 50867960 Fax: 0821 50867969 - presse(at)buerger-initiative-gesundheit.de - www.buerger-initiative-gesundheit.de - Freigegeben für Dübbert & Partner

Die elektronische Gesundheitskarte

Ein aktuelles juristisches Gutachten beanstandet, dass die neu eingeführte elektronische Gesundheitskarte (eGK) gegen geltendes Recht verstößt. Seit Jahren protestiert die Bürger Initiative Gesundheit e.V. gegen die Einführung der eGK und die enorme Verschwendung von Steuern und Krankenkassenbeiträgen in ihre Entwicklung und Verbreitung. Lesen Sie dazu bitte unsere aktuelle Pressemitteilung.

1 Milliarde Euro Fehlinvestition in die elektronischen Gesundheitskarte?

Seit Jahren protestieren Datenschützer, Patienten, Ärzte und Dienstleister des Gesundheitsbereichs gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Auch die Bürger Initiative Gesundheit e.V. hat in den letzten 5 Jahren immer wieder in Vorträgen, Publikationen und Pressemitteilungen darauf hingewiesen, dass die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) insgesamt eine Fehlinvestition und die Vergeudung von Steuermitteln und Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung darstellt.

Wolfram-Arnim Candidus, Präsident der Bürger Initiative Gesundheit e.V. kennt die Ursachen, das alle Warnungen unbeachtet blieben: "Die Sturheit in den Köpfen der Administration (sogenannten Experten) im Bundesministerium Gesundheit, der auf die Politik und das Ministerium ausgeübte Druck des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen und nicht zuletzt der Lobbyismus der beteiligten Unternehmen der Informationstechnologie hat letztendlich dazu geführt, dass die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zum 1.1. 2014 erfolgte."

Die Umstellung auf die eGK war mit enormen Kosten von insgesamt mindestens 1 Milliarde Euro verbunden: Die technischen Entwicklungskosten, die Einrichtung eines eigenen Institutes, die Anschaffung der aktuellen Kartenlese-Geräte für sämtliche Praxen und letztendlich für den Bürger, der auf eigene Kosten ein Photo anfertigen und seiner gesetzlichen Krankenversicherung zukommen lassen musste.

Doch es gibt nicht nur Verlierer, Candidus weiß: "Die Unternehmen der Informationstechnologie sind die Nutznießer dieser Entwicklung. Die Politik glaubt eine Baustelle abgearbeitet zu haben. Die gesetzlichen Krankenkassen haben das Ziel erreicht und zwar nach dem Motto: Egal was es kostet und welche Gefahr und welchen Nutzen die Maßnahme hat."