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Lebensversicherungen im Zinstief, Hilfe von der Bundesregierung?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Altersvorsorge ohne Rendite, Überschussbeteiligungen wieder im Politiker-Gespräch

Über alle zurückliegenden Jahre hat die jeweilige Regierung dem Bürger die Private Altersvorsorge ans Herz gelegt. Der größte „Wurf“ war dann, mit Absenken des Rentenniveaus, die Riesterrente. Jetzt geht es, als Hilfe für die Versicherungen, wieder um die Überschussbeteiligungen und die „Verteilung“.

Bis zu 50 % an den Kunden, Versicherungsnehmer

Kündigt ein Versicherungsnehmer seinen Lebensversicherungsvertrag oder läuft Dieser ganz regulär aus, so müssen 50 Prozent der Reserven an den Kunden ausgeschüttet werden. Die damalige Schwarz-gelbe Regierung wollte diese 50 Prozent, auf Grund der niedrigen Verzinsungen kippen. Die damalige Opposition (SPD) hat dieses Vorhaben im Bundesrat gestoppt.

SPD, heute Koalitionspartner, sieht das jetzt anders

Nun und angesichts der weiter anhalten Niedrigzins-Phase, will die SPD / CDU / CSU den Versicherungen erneut „unter die Arme greifen.“ Neue Regeln für die Bewertungsreserven mit neuen Rechnungsgrundlagen zu den Zinszusatzreserven sollen überdacht werden. Es wird also mal wieder heftigst diskutiert und Vorschläge gemacht. Bis im Sommer 2014 will die Regierung den Gesetzesentwurf dann in einen Gesetzestext gießen und somit umsetzen. Das die 50 % der Ausschüttung an den Kunden dann fallen werden dürfte sicher sein.

Altersvorsorge für den Kunden immer uninteressanter?

Niedrige Zinsen, egal in welcher Sparform, machen es dem Kunden immer schwieriger ein halbwegs interessantes Produkt für die Altersvorsorge zu finden. Policen ohne Garantien sind zwischenzeitlich am Markt zu finden. Eine Alternative sind sie nicht. Höhere „Renditen / Verzinsungen, sind aber auch mit höheren Risiken behaftet. Riester war vielleicht gut gedacht, aber schlecht gemacht wenn man die diversen Produkte anschaut. Schon die Riesterförderung baut Hürden auf welche vom „normalen Bürger (fast) unbegreiflich ist.

Sachwerte als Alternative?

Was den meisten Verträgen, egal ob in Geldwerte oder Sachwerte anhängt ist die lange Laufzeit. Für viele Arbeitnehmer und auch den jungen Selbständigen eine abschreckende Vorstellung um derartige langen finanzielle Verpflichtungen einzugehen. Dazu kommt das die meisten Verträge wenig Flexibilität für Zeiten von Arbeitslosigkeit, vorübergehenden Hartz IV Bezug oder auch vorübergehender Berufsunfähigkeit bieten. Besonders dann wenn Gesundheitsfragen damit einher gehen, was bei Policen mit Sachwerten nicht der Fall ist.

Sinkendes Rentenniveau / Grundsicherung

Die Gesetzlich Rente wie auch die Private Altersvorsorge gerät aus dem Ruder. Das Riester nicht die Lösung aller Renten-Probleme ist wissen wir bereits. Die derzeit hohen Rentenüberschüsse werden dem Renteneintritt mit 63 Jahren und der Mütterrente geopfert. Über beides, ob richtig oder falsch, kann gestritten werden. Worüber nicht gestritten werden kann sind die Fremdentnahmen aus den gesetzlichen Rentenkassen. Dazu zählt mit Sicherheit die „Mütterrente“.