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Sittenwidrige Löhne, der Arbeitgeber muss blechen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Aufstocker trotz Arbeit mit sittenwidrige Niedrigst-Löhnen

Immer weniger Lohn, das Arbeitsamt zahlt den Rest? So nicht, das Urteil des Arbeitsgerichts Eberswalde Aktenzeichen. 2 Ca 428/13 hat dem Arbeitgeber „die Rote Karte“ gezeigt. 1,59 Euro bis 3,46 Euro, eine 40 Stundenwoche und ein 14 Stunden Tag, das ist mehr als Sittenwidrig so das Gericht.

Missbrauch der Jobcenter

In vielen Dienstleistungsberufen werden Löhne gezahlt die eher das Wort “Schmerzensgeld“ denn das Wort Lohn verdient hätten. Moderner Sklavenhandel in Zeiten von Lohndumping und Gewinnmaximierung, Lohnmaximierung? Nicht selten werden Arbeitnehmer zu Niedrigstlöhnen beschäftigt, da die Job-Center aufstocken müssen.

Belastung der Kommunen und Gemeinden, der Steuerzahler

Die sogenannten Aufstocker, Hartz 4 Empfänger welche über die Job-Center für ihr Existenzminimum, Anträge stellen müssen sind die Dummen dieser Lohnwuchermentalität der Arbeitgeber. Die Gemeinden und Kommunen werden dadurch finanziell belastet um den Arbeitgebern die Gewinnmaximierung erst zu ermöglichen.

„... der muss von seiner Arbeit auch leben können“

Ein netter Wahlslogan vor der Bundestagswahl 2013 - 8,50 Euro Mindestlohn ab 2017! Natürlich mit „regionalen Ausnahmen" und erst ab 2017 oder 2018. - wenn überhaupt, dieses Gesetz je in Kraft treten sollte. Denn auch von 5 Euro oder 6 Euro in der Stunde ist das kein auskömmlicher Lohn. DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) Chef Sommer warnt vor dem "Aufweichen" der Mindestlöhne.

Dienstleistung eine Lohn- Schmuddel-Nische?

Natürlich wird nicht in allen Dienstleistungsberufen der und Hotel- und Gaststättenbetrieben derart krass bezahlt. Andererseits sind aber die Niedrig-Löhne, wie auch die 1 Euro-Jobs, nicht dazu angetan die Menschen von „ihrer Hände Arbeit“ leben zulassen. Und schon gar nicht die wenig qualifizierten und Langzeitarbeitslosen in den 1. Arbeitsmarkt zu vermitteln.

1 Euro-Jobber wird zur Dauereinrichtung

Hier muss auch die Pflege mit angesprochen werden. Vom Arbeitsamt vermittelt werden diese 1 Euro-Jobber gerne. Und leider nicht nur 1mal. Man könnte meinen das sich damit die „Betriebe“ gerne Personell aufstocken lassen um die eigenen Kosten niedrig zu halten. Der Dumme ist wieder der Arbeitnehmer und der Steuerzahler.

Was aber soll man erwarten?

Selbst die Arbeitsagenturen halten sich mit befristeten Arbeitsverträgen über Wasser. Mit anderen Worten: ein Wildwuchs an Niedriglöhner, 1 Euro-Jobber, befristeten Arbeitsverträgen, Praktika als „Dauer-Arbeits-Stellen“, Werkverträge und vielen andern kuriosen Arbeitsverträgen, falls man in diesem Zusammenhang von Arbeitsverträgen überhaupt sprechen kann.

Lohndumping heute, Mindest-Renten-Empfänger morgen

Alles kommt zurück und fällt dann dem nächsten Finanzminister, Arbeitsminister,, der  übernächsten, übernächsten Regierung und den Sozialversicherung samt Rentenversicherung wieder auf die Füße. Also lautet die Parole weiter – abwarten -. Gesetzliche Rente und der Trugschluss.