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Immer mehr Beschwerden bei Gesetzlichen Krankenkassen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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MDK wirklich unabhängig?

Das auch die Gesetzlichen Krankenkassen gewinnmaximiert arbeiten ist zwischenzeitlich bekannt. Das unschöne Machenschaften die Eine oder Andere GKV dazu veranlasst kostenintensive Patienten los zu werden auch. Das der MDK eben nicht neutral ist wurde schon mehrfach durch die Erfahrungen von Betroffenen belegt.

Kranken- und Patientenversorgung nach Kassenlage?

Im Moment strotzen die Gesetzlichen Krankenkassen vor Geld. Die Bürger dürfen sich sogar über Rückzahlungen freuen. Zum Beispiel bei der Techniker (TK) über 80 Euro für 2013 und 2012. Fraglich bleibt immer, ob Rückzahlungen sinnvoll sind, das trotz der Überschüsse die Beschwerden für versagte Leistungen drastisch zunehmen.

Zudem wurde nun bekannt das Finanzminister Schäuble für eine ausgegliechenen Haushalt 2015, die Bundeszuschüsse für die GKV kürzen will. Das es dann zu weiteren Leistungsverweigerungen in der Gesetzlichen Krankenkasse kommen wird ist wohl unausweichlich.

Krankenversicherungen sind Wirtschaftsunternehmen

„Nachhaken“ bei längeren Krankschreibungen. Was der Arzt als medizinische, notwendige Krankschreibung ansieht, dass muss der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) noch lange nicht genauso sehen. Die Vermutung das der MDK hier nicht

Kassen freundliche Gutachten?

Kassen bedrängen chronisch Kranke, teure Langzeit-Erkrankte und teure Alte, per Telefon, zur Kündigung und zum Wechsel in eine andere Kasse. Wettbewerb unter den Gesetzlichen Krankenkassen hat eben auch was mit Gewinnmaximierung zu tun. Schließlich müssen die Kassen das Krankengeld nach der 6. Woche bezahlen. Wobei man sich fragen muss was ist der Wettbewerb unter den Kassen mit Einheitsbeitrag und vorgeschriebenen Leistungen? Allerdings scheinen diese "Regelungen" eher Kann-Bestimmungen und Auslegung- bzw. Interpretation Sache zu sein. Das SGB 5 regelt die Leistungen.

Vorsorge, Prävention und Nachhaltigkeit?

Je nach Krankenkasse werden freie Leistungen angeboten die wenig bis gar nichts mit einer Krankenkasse und Patientenversorgung zu tun haben. Es sei denn man sieht darin Unterhaltungsprogramme für die Versicherten, im weitesten Sinne, von „Vorsorge“. Hier wiederum müsste aber die gesundheitsbewusste Ernährung, die „Bewegungstherapie“, also die Aufklärung „Gesundheit“ bereits ab den 1. Klassen der Schulen auf dem Stundenplan stehen und durch die Schulzeit begleitend eingerichtet werden.

GKV und Pflege, große Probleme, wenig Taten

Ob der neue Gesundheitsminister Gröhe diese vielfältigen Probleme vom Kranken- und Pflegeversicherung anpackt bleibt abzuwarten. Schließlich darf nicht vergessen werden das die Lobbyisten ein gewichtiges Wort, bei einem „Gesundheitstopf“ im Gesundheitswesen von 300 Milliarden, mit zureden haben. Ob das immer zum Wohle des Patienten und der pflegebedürftigen entschieden wird ist mehr als anzuzweifeln.