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Gesetzliche Rente, eine Wette gegen sich selber

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Rente, eine Wette auf Langlebigkeit oder den eigenen Tod

Wer lange lebt, der hat auch richtig was von seiner Rente, so einfach ist die Rente zusammenzufassen. Erst nach ca. 20 Jahren Rentenbezug hat sich die „Wette“ auf ein langes Rentner-Leben gelohnt. In den Privaten Rentenversicherungen dauert das, auf Grund der verschieden Kosten und Renditen, noch länger.

Früher in Rente ohne Rentenkürzungen

Nun will die GroKo aus SPD und CDU / CSU die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren und maximal (zusammengerechnet) 5 Jahren Arbeitslosigkeit durchsetzen. Da durch die Hartz 4 Reform (siehe Lebensversicherungen) keine Rentenbeiträge von der Hartz IV Stelle an die Rentenkassen gezahlt werden, sind diese Zeiten auch nicht anrechenbar und werden auch nicht berücksichtigt.

Jedem Minister seine Rente und seine Pflege „sein Hart IV“.

 Siehe auch: Riester-Rente, genannt nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Riester (SPD), Rürup-Rente für Selbständige, benannt nach dem ehemaliger „Wirtschaftsweise, Bahr-Pflege, benannt nach dem ehemaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), nun die „Nahles-Rente“, jetzige Arbeitsministerin (SPD) Andrea Nahles. Und, gleich ein ganzes Gesetz wurde Hartz genannt nach Peter Hartz (SPD).

Rentenabschläge gültig für den Rest des Leben

Wer also heute mit 63 Jahren in Rente geht, nicht unter die „Abschlagsfreie Rente“ fällt, weil keine 45 Beitragsjahre, der muss nach wie vor 0.3 % pro Monat, oder insgesamt 8,7 %, von seiner Rente einbüssen.
Stand 2014. Diese %-Zahlen verändern sich jährlich durch die Anhebung der Altersgrenze.
Beispiel: wer 100 Euro Einbuße durch den Rentenabschlag hinnimmt, der müsse ca. 25.000 Euro freiwillig in die Rentenkassen einzahlen um den Verlust auszugleichen.

Witwenrente, Witwerrente, Waisenrente, Halbwaisenrente

Einen Vorteil hat die gesetzliche Rentenversicherung allemal, quasi Beitrag-frei, ist die Hinterbliebenen Versorgung eingeschlossen. Stirbt ein gesetzliche Renten versicherter, so erhalten der Ehegatte und die Kinder eine Rente. Allerdings werden die Witwenrenten, Witwerrenten und auch die Waisen oder Halbwaisenrenten mit eigenem Einkommen verrechnet. Ausnahmen sind nur Witwer- und Witwenrenten wenn der Tod des Ehegatten vor / bis 1985 eingetreten ist.

Freiwillige Beiträge in die Gesetzliche Rentenversicherung

Für bestimmte Personengruppen ist es möglich freiwillige Beiträge in die Gesetzlichen Rentenkassen einzuzahlen. Ausgeschlossen sind Pflichtversicherte, also Arbeitnehmer, welche pflichtversichert sind.  Zwischen dem Mindestsatz von 85,05 Euro und maximal 1124,55 Euro – pro Monat – können für 2013 „nach-gezahlt“ werden. Die Möglichkeit der Nachzahlung endet für 2013 am 31.März 2014.

Interessant ist die Nachzahlung für

Hausfrauen und Selbständige aus den Versorgungswerken (Kammerberufe), zum Beispiel; Ärzte, Steuerberater und Anwälte,  können die Nachzahlungen in die Gesetzlichen Rentenkassen nutzen. Immerhin sind die Einzahlungen steuerlich bis zu 78 % absetzbar.