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Weltfrauentag, die Rente bleibt unbeachtet

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Frauen kümmern sich nicht um ihre Altersvorsorge

Nicht mal 50 Euro legt im Durchschnitt eine Frau auf die hohe Kante für ihre spätere Rente. „Darum kümmert sich mein Mann“ - wirklich? Dann erstaunt es doch das viele (geschiedene) Frauen, mit Kindern, in die Altersarmut abrutschen. Also war das mit dem „kümmern“ doch nicht so toll.

Renteninformationen verschwinden ungelesen

Kaum eine Frau kümmert sich darum was in den Renteninformationen (Rentenbescheid) wirklich drin steht. Ist das alles richtig berechnet, sind die Rentenzeiten vollständig, Zugegeben, die Renteninformationen lesen sich wie chinesische „Kochbücher“. Das bedeutet aber nicht das Frau diese Renteninformationen nicht prüfen lassen kann. Vorausgesetzt Frau kümmert sich um ihre Rente und spätere Altersvorsorge.

Versorgungsausgleich hat sich verbessert

Aber selbst hier sind Frauen mit Allem anderen beschäftigt nur nicht mit der Rente. Versorgungsausgleich bei Scheidung ist für die meisten Frauen nicht interessant? Dabei könnte, nach neuestem Stand, auch für bereits geschiedene Ehen eine eigene „Rentenerhöhung“ durch den Ex drin sein. Gut, Renten sind kein Lifestyle-Thema das beim Kaffee trinken mit der besten Freundin oder beim Stadtbummel durchgespielt wird. Sollte es aber, schließlich kommt das Rentenalter ohne unser Zutun von alleine.

Mütterrente reißt die Frauen-Altersarmut nicht raus

Die 28 Euro (West?) und 26 Euro (Ost?) pro Monat sind für die Frauen welch ihre Kinder vor 1992 geboren haben zwar nett aber keine wirkliche bessere Rente. Haben im Osten die meisten (DDR) Frauen gearbeitet und eigenen Rentenansprüche erworben, wird es für die jüngeren Frauen dramatische Rentenfolgen nach der Wiedervereinigung haben.

Weltfrauentag, Frauengehälter, Mindestlohn

„gleiches Geld für gleiche Arbeit“ - davon sind wir, auch heute noch, Lichtjahre entfernt. Sind es doch meistens Frauen welche in Minijobs, Teilzeit und in niederen Lohnstufen (teils sittenwidrige Löhne) arbeiten. Kind, Familie und Karriere lassen sich auch im Jahr 2014 für die meisten arbeitenden Frauen eben nicht unter einen Hut bringen. Auch der Mindestlohn von 8,50 Euro wird hier, bezogen auf die Altersarmut, nicht reißen. Das gilt für die Frauen wie auch für die Männer.

Berufsunfähigkeitsabsicherung, Risikoabsicherung, kein Frauenthema

Frauen sind, warum auch immer, in allen Bereichen der Absicherung heillos unterversorgt. Erstaunlich ist das sich die Männer der (mit) arbeitenden Frauen wenig, bis gar nicht, um die Absicherung ihrer (Ehe) Partnerin kümmern und hier schließt sich der Kreis. „Mein Mann kümmert sich" (eben nicht) um meine Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit und Risikoabsicherung.

Selbst ist die Frau?

Immer wird behauptet das Frauen mit Geld besser umgehen können als Männer – mag sein – nur um sich selber kümmern sich die Frauen am aller wenigsten – das sollte den Frauen zu denken geben. Mit anderen Worten liebe Damen, es geht im Besonderen um Ihre Kohle im Alter und gegen die Altesarmut der Frauen allgemein.