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Höhere Pflege-Kassen-Beträge für Kinderlose

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Newsflash

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Kinderlose sollen höhere Pflegebeiträge zahlen

Das auch in der Pflege, neben allen anderen Sozialversicherungen, die Kosten aus dem Ruder laufen ist bekannt. Ein besonders Problem wird  die Pflegeversicherung und die Pflege-Finanzierung in Zukunft sein. Das wir immer älter werden, auch länger gesund bleiben ist ebenfalls bekannt. Aber, und das ist die Krugs an der Pflegeversicherung, mit höherem Alter werden wir auch Pflegebedürftiger.

Kinderlose zahlen schon höhere Pflege-Beiträge

0,25 % zahlen heute schon Kinderlose über 23 Jahre in die Pflegeversicherung ein, ohne Arbeitgeberbeteiligung bei Angestellten. Also 2,3 % statt mit Kinder 2,05 %. SPD und CDU / CSU haben in Ihrem Koalitionsvertrag einen sogenannten Pflegefonds vorgesehen welcher die Pflegeversicherung mit besseren Rücklagen ausstatten soll. Das wiederum darf bezweifelt werden betrachtet man sich den bestehenden Gesundheitsfonds.

Bahr-Pflege auch keine endgültige Lösung

Wohl sei die Bahr-Pflege, nach den ersten Anlaufschwierigkeiten nun doch noch ein Erfolg, aber ausreichen tut sie auch nicht. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nun mal nicht alle Kosten eine Pflege ab. Die Bahr-Pflege greift erst nach 5 Jahren (Wartezeit) und ist ohne Gesundheitsprüfung abschließbar. Beides zusammen reicht aber für eine Pflege auch noch nicht aus wie viele Kinder zwischenzeitlich wissen. Elternunterhalt ist das „Zauberwort“.

Die Pflege kommt, das Vermögen geht

Nun will der Staat, da bei den Kinderlosen kein Elternunterhalt zu holen ist, eben die Pflegeversicherungsbeiträge anheben. Ohne Rücksicht darauf ob die Kinderlosigkeit gewollt oder medizinisch begründet ist. So war es auch schon bei der 1. Einführung der höheren Pflegeversicherungsbeiträge für Kinderlose. Auch hier, bei der 2. Erhöhung, wird sich der Arbeitgeber wohl nicht beteiligen.

Pflegestufen und das Geld reicht nicht

Bedenkt man das in Pflegestufe 3 ca. 1.500 Euro aus der gesetzlichen Pflegeversicherung kommen, ein Heimplatz aber ca. 3.000 Euro kostet, wird schnell klar das hier eine Finanzierungslücke entsteht. Zwar streckt das Sozialamt das Geld vor, versucht es aber von den Kindern zurück zu bekommen. Wer keine Kinder hat, bei dem ist demnach auch nichts zu holen. Außer; höhere Pflegeversicherungsbeiträge, so jedenfalls erklärt das Herr Span.

Pflegeversicherung, Bahr-Pflege, private Pflegeversicherung

5 Euro von Staat, 10 Euro selber zahlen. Im Jahr 60 Euro vom Staat und 120 Euro selber bezahlen, ergibt rund 600 Euro Pflegegeld. Aber Vorsicht, die Beiträge sind auch bei der Bahr-Pflege Alters-Abhängig. So, 1.500 von der Pflegeversicherung, 600 von der Bahr-Pflege = 2.100 Euro. Also fehlen wenn man die 3.000 Euro für einen Heimplatz zu Grunde legt immer noch 400 Euro. Diese plus Taschengeld und weiteren Extras müssen dann von der eigenen Rente beglichen werden.