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Das blaue Sparbuch, Brüssel die bessere Bank?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Das "blaue Sparbuch" für 500 Millionen Sparer

Ein Europäisches Sparbuch mit staatlich garantierter Rendite und Steuervorteilen? Damit soll den niedrigen Zinsen Paroli geboten werden und die Sparer zum sparen motiviert werden. Das eingesammelte Geld soll dann dem Mittelstand als Kredit zur Verfügung gestellt werden. Das die Banken gegen dieses Vorhaben Sturm laufen ist auch klar.

Zeitgleich macht sich "Berlin" Gedanken um die Banken und den Niedrigzins

Die Bankenunion sieht einen Bankenfonds und einen „bail-out“ durch den ESM vor. Die Banken gewinnen so in zweifacher Hinsicht: sie können das Geld der Steuerzahler und die Einlagen ihrer Kunden abgreifen. Die Bankenunion wird damit zur realen Gefahr für die deutschen Sparer und Steuerzahler.

„Europas Bürger haben große Sparguthaben“*

(5 Billionen Euro alleine aus Deutschland). Sagt: *EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier. - Was aber passiert wenn die Bürger ihre Sparguthaben von den örtlichen Banken abziehen und in das „Europäische Sparbuch“ stecken, weil (eventuell) steuerbegünstigt und mit (eventuellen) Garantie-Zins? Den Banken würde das Geld fehlen. Damit würde die Kreditvergabe vor Ort aus gebremst. Will Brüssel die Banken ruinieren und so die Kreditvergaben europäisieren?

Woher soll die (garantierte) Rendite kommen?

Was passiert bei Kreditausfällen? Geht so (im Notfall) die Enteignung der Sparer schneller? Wo liegen die Sicherheiten für die Spareinlagen? Was wenn die (möglichen vielen) Sparer ihr Geld mit einem Schlag zurück haben wollen? Warum will Brüssel an das Geld der ca. 500 Millionen Privatanleger? *„Diese Mittel wollen wir nutzen können.“ so der EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier.

1000 Fragen und bislang ein Gesetzentwurf, aber die Begehrlichkeiten sind schon mal geweckt.

Vertrauen in die Finanzpolitik?

„Sparguthaben: Bei Banken-Krise: Kein Anspruch auf Geld von Konto und Sparbuch“. Diesen Artikel sollte sich jeder Sparer mal auf der Zunge zergehen lassen. Damit wäre die Theorie von der schnellen Enteignung der Sparer über Brüssel keine Utopie mehr. - Auch unter 100.000 Euro nicht. Soviel zum Einlagensicherungsfonds. Übrigens: bei den Versicherungen sieht es auch nicht anders aus. Wenn „die Not es befielt, dann ist das Geld weg.

Was sagte Kanzlerin Angela Merkel und Kanzleramtsminister De Maizière damals

Merkel sagte; das Geld der Deutschen Sparer ist sicher! „Kanzleramtsminister De Maizière sagte, man habe von der Bundesbank gehört, dass die Deutschen die Bankautomaten stürmen, also habe man die Garantie aussprechen müssen – wohl wissend, dass sie im Ernstfall nicht einzulösen ist“.  Einlagensicherungsfonds sicher? NEIN. Das war am 18.12.2013!

Heute 2014 kommt Brüssel mit dem „blauen Sparbuch“

Glauben Sie wirklich das das Ansinnen des „Blauen Sparbuchs“ so edel ist das man dem Sparer und dem Mittelstand helfen will oder eher das die horrenden Staatsverschuldungen irgendwie reduziert werden müssen? Im Zweifelsfall dann eben mit dem Geld von 500 Millionen Sparbüchern und EU-Bürgern.