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Rente mit 63, ja aber

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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In Rente mit 63 Jahren - Viele Fragen, Antworten (noch) keine

Rentenversicherungsleistungsverbesserungsgesetz, Lebensleistungsrente

Wieder ein Wortmonster unter denen sich die meisten Bürger wenig bis nichts vorstellen können. „Rentenversicherungsleistungsverbesserungsgesetz“ Unternehmen und Bürger haben erheblichen Beratungsbedarf. Leider ist eine aussagekräftige und rechtlich garantierte Rentenberatung zur Rente mit 63 zur Zeit nicht möglich. Denn noch streiten die Parteien über die Modalitäten der Umsetzung.

Wann gibt es eine verbildliche Rentenberatung zur Rente mit 63?

Zum 01. Juli 2014 soll die Rente mit 63 und damit das  Rentenversicherungs-Leistungsverbesserungsgesetz in Kraft treten. (RV-Leistungsverbesserungsgesetz) Noch ist das Gesetz nicht im Bundestag angekommen, dass soll am kommenden Donnerstag, 10. April 2014 zur 1. Lesung erfolgen. Ob die Vorschläge dann, wie von Frau Arbeitsministerin Andrea Nahles vorbereitet, auch zur Abstimmung kommt steht in den Sternen.

Viel Zoff um die Rente mit 67 und 63 Jahren

Seit 2012 geht die Anhebung der Renteneintrittsgrenze schrittweise los. Im Jahr 2029 ist diese Anhebung dann abgeschlossen und alle Arbeitnehmer gehen dann mit 67 Jahren in Rente. Allerdings ist schon parallel dazu die Rede vom Renteneintrittsalter von 67, 69 oder 70 Jahren. Was ist also die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren und 45 Beitragsjahren?

Die damalige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte schon Zweifel das ein Durchschnittsverdiener (2.500 Euro p.M.) eine auskömmliche Rente erhalten wird. Anders ausgedrückt; die Rente wird knapp über der Renten-Grundsicherung liegen.

Jetzt mit 63 Jahren und 45 Beitragsjahren und

Die Anrechnung der Arbeitslosen-Zeiten sollte 5 Jahre nicht überschreiten. Ob diese am Stück oder gesplittet und wenn ja, in welcher Stückelung, angerechnet werden ist EIN, wenn nicht DER, Streitpunkt in den Parteien. Dazu kommt die „Angst“ das die Arbeitnehmer die „Rente“ mit 61 Jahren, weil 2 Jahre Arbeitslosengeld, schon eingerechnet haben.

Das will die Regierung verhindern in dem sie die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge den Arbeitgebern auf bürden wenn der Arbeitnehmer die 2 Jahre Arbeitslosigkeit in Anspruch nimmt.

Ein Wirrwarr in der Rentenpolitik

Noch weis also kein Bürger was wirklich bei der abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren wirklich raus kommt. Vielleicht wird am Donnerstag das Wort-Monster Rentenversicherungs-Leistungsverbesserungsgesetz auch für den zahlenden Bürger durchsichtig.