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Pflegereform: mehr Geldleistungen für Pflegebedürftige

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Mehr Geldleistungen für Pflegebedürftige

Pflegereform und 5 statt 3 Pflegestufen

Vor 20 Jahren wurde die Pflegeversicherung in das Sozialversicherungssystem mit aufgenommen. 2013 kam zu der gesetzlichen Pflege die freiwillige Bahr-Pflege hinzu. Das für viele Pflegebedürftige das Geld immer noch nicht reicht ist eine neue Erkenntnis von Gesundheitsminister Gröhe.

Ab 2015 solle s mehr Geld für Pflegebedürftige geben

Gleichzeitig steigt der Beitrag zur Pflegeversicherung schrittweise auf 0,5 %. Für Kinderlose eventuell noch höher. Damit soll sicher gestellt werden das die finanziellen Mittel zu den Leistungen aus der Pflegeversicherung gesichert sind. Zudem soll ein Pflegeversicherungsfonds (Versorgungsfonds) die Finanzen zu den Ausgaben der Pflegebedürftigen stabilisieren.

Demenz und Psychisch Kranke

Die Pflegestufen sollen wegfallen und statt dessen sollen Pflegegrade die wirkliche Pflegebedürftigkeit der Menschen gerecht werden. Damit soll den tatsächlichen und individuellen Bedürfnissen der Pflegebedürftigen Rechnung getragen werden. Ein Pilotprojekt, also eine Erprobungsphase, soll mit ca. 2.000 Pflegebedürftigen an ca. 40 Pflegeeinrichtungen die notwendigen Daten liefern. Die Einführung der 5 Pflegegrade, falls das Projekt erfolgreich sein sollte, könnte dann 2017 starten.

Weitere Pflegehilfen sind geplant

So soll bereits 2015 eine Leistungs-Verbesserung der Pflegeversicherung kommen. Dazu gehört auch eine 10tägige bezahlte Familienpflegezeit. Weiter soll es Erleichterungen für eine Kurzzeitpflege, Tages- und Nachtpflege und ambulante Pflege geben. Zuschüsse für barrierefreies Wohnen sollen steigen. Ob das alles mit den 0,5 Prozent Beitragerhöhung zu schaffen ist darf bezweifelt werden. Auch wenn das ein paar Millionen mehr in die Pflegekassen spült, werden die Ausgaben langfristig ebenfalls steigen. Die Prognose von rund 2,5 Millionen Pflegebedürftigen 2060, lässt die Ausgaben zur Pflege dramatisch ansteigen.

Private Pflegezusatzversicherung

Bei allem Reformwillen wird die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teil-Kasko-Versicherung bleiben. Ein Heimplatz beginnt bei ca. 2.500 bis 3.000 Euro, Tendenz steigend. Und Familienangehörige zu Hause pflegen ist oftmals unmöglich da Familien nicht mehr im klassischen Familienverbund existieren. Auch die finanzielle Seite der „Familienpflege“ stellt eine Herausforderung da. Wer kann seinen Beruf aufgeben oder auf ½ Tag reduzieren? Ohne finanzielle Einbußen? Auch die sogenannte Bahr-Pflege ist zur gesetzlichen Pflegeversicherung keine finanzielle

Voll-Kasko-Versicherung

Unterschiedliche Tarife der private Pflegeversicherungen
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