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Hebammen mit der Berufshaftpflicht in Not

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Zu hohe Beiträge, Haftpflichtversicherung für Hebammen

Gesundheitsminister Hermann Gröhe wäre gefordert um den freiberuflichen Hebammen zu helfen. Die Prämien für die Berufshaftpflicht der Hebammen laufen ins uferlose. Ohne den Nachweis dieser Haftpflichtversicherung müssten die Hebammen ihren Beruf an den Nagel hängen. Schwangere und junge Mütter wären ohne die liebevollen Leistungen der Hebammen die Leidtragenden.

Neue Gruppenhaftpflichtversicherung in Sicht?

Nachdem sich die Versicherungen aus der Berufshaftpflichtversicherungen für Hebammen verabschiedet haben, ist nun ein neuer Gruppenvertrag mit einem anderen Versicherungsunternehmen in Sicht. Der Versicherer, welcher den Versicherungsvertrag für die Hebammen noch unterhält, lässt diesen im Juli 2015 auslaufen. Neuabschlüsse werden nicht mehr angenommen. Allerdings wird auch der neue Versicherungsvertrag der Berufshaftpflichtversicherung für Hebammen nur für ein Jahr laufen.

Der Gesundheitsminister wäre hier gefordert

Leider Fehlanzeige aus dem Gesundheitsministerium. Bei 5.000 bis 6.000 Euro Jahresprämie für die Berufshaftpflichtversicherung übersteigen die Versicherungsprämien, für die meisten freiberuflich tätigen Hebammen die Ausgaben zu den Einnahmen. Auch hier wäre Herr Gröhe gehalten die Vergütungen für die Hebammen neu zu überdenken.

Der immer größere Kostendruck zu den Gesundheitsausgaben fordern und fördert zum Einen Einsparungen und zum Anderen die falsche Ausgabenpolitik im Gesundheitswesen.

Hermes-Bürgschaften für...

Was sind Hermes-Bürgschaften? Hermesdeckungen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Exportkreditversicherungen der Bundesrepublik Deutschland zugunsten deutscher Exporteure und Kreditinstitute. Mit anderen Worten; die Bundesregierung verteilt Bürgschaften für alles mögliche um die Wirtschaft und die Kreditinstitute zu sichern. Ein besonderes Beispiel sind z. B. Kernkraftwerke (AKW) im Ausland.

Diese Bürgschaften könnten, so man seitens der Regierung wollte, auch für Hebammen ermöglicht werden.

Verquere Gesundheitspolitik

Gesundheitsminister Gröhe wäre gut beraten wenn er nicht nur den Lobbyisten sein Gehör schenken würde sondern sich am Wohle der Bevölkerung orientiert. Im Amtseid heißt es „zum Wohle des Deutschen Volkes...“ das heißt zum Wohle der Bürger und nicht zum Wohle der Pharmaindustrie und Lobbyisten. Hier zum Wohle der Hebammen und der jungen Eltern welche dringender Hilfe bedürfen.