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Flexi-Rente und abschlagsfreie Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Früher in Rente oder länger arbeiten

Als normaler Bürger fehlt einen nicht nur der Überblick sondern auch die Logik in den andauernden Rentendiskussionen der Regierenden. Flexirente, abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren und Altersarmut sind in den Debatten das zentrale Thema der Großen Koalition. Die „Dafür“ sind mindestens so viele wie die „Dagegen“, je nach Parteifarbe, Gewerkschaft, Bundes-Arbeitsagentur und Sozialverbänden.

Starres Renteneintrittsalter könnte aufgelöst werden

Viele klassische Arbeitnehmer sind heute gezwungen mit 65 bis 67  /  69 / 70  Jahren in Rente zu gehen. Was wiederum für Selbständige, Politiker, Aufsichtsräte, etc. nicht gilt. Dem Arbeitnehmer wird also vorgeschrieben wann er bitte schön die Arbeitswelt zu verlassen hat. Angesichts des uns immer wieder vorgeführten Facharbeitermangels ein nicht zu verstehendes Gesetz. Warum kann der Arbeitnehmer nicht selber entscheiden wann er in Rente gehen will?

Der Wahnwitz der Gesetze

Beide, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, samt der Regierenden sollten mal mit Logik darüber nachdenken was die Änderung der starren Renteneintrittsalters an Vorteilen bringen würde. Ein Haken an der Geschichte ist folgende: Ein Arbeitnehmer, welcher über das 65. Lebensjahr hinaus arbeitet, zahlt, zusammen mit dem Arbeitgeber, weiter in die Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung ein. Auch dann wenn er bereits Altersrente bezieht.

Siehe auch: Bundesagentur für Arbeit: Weise unterstützt die Flexi-Rente

Einbußen in der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung

Nun könnte man, rein logisch betrachtet, die Beiträge zur Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung der arbeitenden Rentner ja fallen lassen. Aber, und das ist die Unlogik, dann entgingen den Rentenkassen und der Arbeitslosenversicherung Millionen an „Einnahmen“. Bleibt der Rentner zu hausen und arbeitet nicht, entgehen den beiden Sozialträgern zwar auch die Beiträge aber das ist in der Logik der Politiker nicht so schlimm. Das die Wirtschaft dadurch Einbußen hat, Fachkräftemangel, ist dann nicht relevant.

Abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren

Natürlich muss auch seitens der Politik zugegeben werden dass in bestimmte Berufsgruppen, nicht bis 63, 65 und schon gar nicht bis 67 Jahren und mehr..., gearbeitet werden kann. Die Erwerbsminderungsrente schafft hier nur weitere Altersarmut - die Politik will daran arbeiten. -

Die Umwandlung von Arbeitsplätzen welche altersgerecht sein könnten haben allerdings auch in der Wirtschaft ihre Grenzen. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze für die ausgeschiedenen 63iger dürfte sich allerdings in Grenzen halten, da die Menschen, welche dann weiter arbeiten wollen, mit befristeten Arbeitsverträgen und Zahlung von Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung weiter zur Kasse gebeten werden. Hier beißt sich die Katze in den berühmten Schwanz.

Warum kann der Mensch nicht selber entscheiden wann er in Rente geht?

Das es ein Mindestrenteneintrittsalter geben muss, darüber wird keiner streiten. Das körperlich schwer belastete Menschen auch diese Mindestrenteneintrittsalter nicht erreichen werden ist auch klar. Das die Erwerbsminderungsrente einer dringenden Reform bedarf ebenfalls.  Aber das per Gesetz vorgeschrieben wird wann ich in Rente zu gehen habe, dass dürfte im Jahr 2014 überholt sein. Besonders in Anbetracht des Facharbeitermangels der Zukunft.

Tausende Rentner im Ehrenamt

Die Menschen welche sich in Ehrenämtern einbringen steigt. Nun könnte auch hier „Politik“ dahinter stecken. Die sozialen Bereiche werden gerne mit Ehrenämtern „bestückt“. Diese Ehrenämtler leisten wertvollen und billige Arbeit. Genauso wie die 1 Euro-Jobber. Wären nur die Hälfte davon bezahlte Arbeitsplätze müssten sich viele sozialen Einrichtungen finanziell zur Decke strecken. Das wäre dann ein Fall für die  Finanzminister als Couleur.
Bleibt also nur abzuwarten was aus der Flexi-Rente, der abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren wird.

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