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KV - einmal befreit immer befreit?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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PKV, keine Entscheidung fürs Leben

Früher war das so: wer sich von der Krankenkasse (GKV) befreien ließ um in die Private Krankenversichern (PKV) zu wechseln, der war für immer befreit. Das hat sich zum 1.8.2013 mit der eingeführten obligatorischen Anschlussversicherung geändert. Damit schafft das Gesetz nun einige Gestaltungsspielräume.

Überschreitung der Jahresentgeltgrenze (JAE)

Hatte der Arbeitnehmer die Jahresentgeltgrenze (Beitragsbemessungsgrenze) überschritten kann er sich in die Private Krankenversicherung begeben. Einige Versicherten wollten sich aber auch dann, wenn das Bruttogehalt unter die JAE fiel, nicht aus der PKV verabschieden und somit in der PKV bleiben. Da  wurde die sogenannte Befreiung getätigt.

Neuer Tatbestand der Kranken-Versicherungspflicht

Im § 5 Abs. 1 Nr. 2 SGB V ist dieser Tatbestand geregelt. Im Klartext bedeutet das; endet das Beschäftigungsverhältnis und tritt der Arbeitslosengeldbezug ein, welcher unter der JAE liegt, ist der „Befreite“ wieder in der GKV versicherungspflichtig.

Die Befreiung gilt also nur für das jeweilige Beschäftigungsverhältnis, nicht aber bei Arbeitslosengeldbezug 1 oder 2. Nimmt der Arbeitnehmer wieder eine Beschäftigung über der JAE auf, muss er sich erneut befreien lassen. Erfolgt diese Befreiung nicht, bleibt er in der GKV weiter versichert. Eventuell auch als Freiwillige Mitglied. Quelle: Haufe-Verlag. Keine lebenslange Entscheidung: Befreiung von der KV-Pflicht

Überlegung GKV oder PKV

Nun ist nicht die Tatsache alleine, dass die JAE überschritten wurde, nicht der Grund gleich in die PKV zu wechseln. Der Schritt von der Gesetzlichen Krankenkasse in die Private Krankenversicherung zu wechseln sollte wohl überlegt sein.

Der Preis, also „billiger" als die GKV, ist der schlechteste Grund des Wechsels

Wichtige Inhalte der Privaten Krankenversicherung werden oft zu spät erkannt. In vielen Fällen wird über den Preis und die zu erwartende Beitragsrückerstattung gekauft. Bei der Vielzahl der PKV-Tarife ist es für den Laien unmöglich geworden die einzelnen Tarife zu vergleichen. Auch die Onlineportale bieten wenig Hilfe, da die Tarifinhalte mehr oberflächlich als mit bedeutenden  Inhalten angepriesen werden. Und die PKV-Versicherung für “59 Euro“ im Monat können Sie getrost in die Tonnen treten.

PKV-Versichert mit den Experten der biometrischen Risiken

Wenn schon PKV, dann aber gleich richtig. Jede Fehlentscheidung kostet Ihr Geld und bringt meisten den Ärger noch gratis dazu. Schon die jeweiligen Gesundheitsfragen (vorvertragliche Anzeigenpflichtverletzung) können Jahre später im Fiasko enden. Siehe Download-Center.

Fragen und Antworten, transparente Beratung und Versicherungsschutz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen, dass sollte Ihnen das Wichtigste vor dem PKV-Abschluss sein.