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TÜV-Geprüft in die finanzielle Pleite

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Empfehlungen für Kapitalanlagen mit TÜV-Siegel?

Es mutet schon grotesk an wie sich der TÜV und die S&K-Gruppe verbinden. Was hat der TÜV da geprüft, wenn die Anleger mit ihren geschlossenen Beteiligungen nun vor dem finanziellen Desaster stehen und die S&K-Gruppe wegen Betrugsverdacht vor dem Kadi?

Worauf sollen Kunden und Verkäufer sich verlassen?

Bunte Siegel und Plaketten sind also keine Garantie dafür, dass die Produkte auch wirklich das halten was oftmals blumig und „geprüft“ verkauft wird. Ob der ADAC, die diversen Tester oder Verbraucherschützer, alle waren in der letzten Zeit fast regelmäßig mit falschen und schlecht recherchierten „Tests“ in den Schlagzeilen.

Private Krankenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Kapitalanlagen, Fonds, stille Beteiligungen, geschlossene Beteiligungen, Immobilienfonds, und so weiter.

Rendite vor logischem Menschenverstand?

In dem Handelsblatt-Artikel berichtet ein Vertriebler das er für 250.000 Euro und seinen eigenen Eltern eine S&K-geschlossene Beteiligung von 100.000 Euro verkauft hat. Der „normale“ Mensch würde meinen das die TÜV-Prüfung, also dieses „Zertifikat, genug ist um „Sicher“ zu sein.

Man könnte aber auch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beauftragen die angedachte Kapitalanlage zu prüfen. Das kann ein paar Hundert Euro kosten. Aber 100.000 Euro in den Sand zu setzen, das ist eine andere Hausnummer als ein paar Hundert Euro für eine Kapitalanlage mit Totalverlust.

12.000 geschädigte Anleger und 200 Millionen sind futsch

Wer so viel Geld anlegen will, müsste eigentlich alle Alarmglocken auf rot stehen haben. Denn selbst die diversen Tests, Prüfungen, Ratings und Empfehlungen kranken daran das keiner der Betroffenen wirklich weis wie diese alle zustande gekommen sind. Was wurde geprüft, nach welche Kriterien wurden geprüft, wer hat die Bücher der Vertreiber geprüft, sind die Verkaufswerte tatsächlich auch die Erlös-Werte, sind die Wertgutachten stichfest, stimmen die angegebenen Zahlen und Prognosen wirklich, und so weiter.

Wie sind diese Zahlen wirklich zu Stande gekommen?

Die Gerichte werden Licht ins Dunkel bringen. Ob für die Anleger zum Schluss noch was übrig bleibt?
Den vollständigen Artikel des Handelsblatts lesen sie hier. „Anlegerskandal um S&K. TÜV-geprüft auf Kundenhatz

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