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Das Rentenpaket ist geschnürt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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GROKO einigt sich doch auf Rente mit 63 / 45 Beitragjahre und Co.

CDU / CSU / SPD: Arbeitslosigkeit vom 61. Lebensjahr bis zum 63. Lebensjahr werden nicht mit angerechnet. Damit ist die „Brücke“ zum vorzeitigen Ausscheiden aus den Betrieben abgebrochen. Freiwillige Beitragszahlungen sollen aber in einem begrenzten Umfang auf die Rente mit 63 angerechnet werden. Kurzzeitarbeitslosigkeit soll durchgängig angerechnet werden.

Rente mit 63 Jahren

Die Rente ab 63 kostet mit Beginn rund 2 Milliarden Euro, später 3 Milliarden Euro pro Jahr. Zufriedene GROKO, Kritik aus Brüssel. Brüssel sieht darin einen Verstoß gegen den Rentenpakt. EURO-PLUS-PAKT. Hier darf man gespannt sein wie Brüssel auf das nun beschlossene Rentenpaket reagiert.

Prüfung der Flexi-Rente

Derzeit ist die abschlagsfreie Rente mit 65 Jahren und 3 Monaten (2014) möglich. Die Anhebung des Renteneintrittsalters bis zum (derzeit) 67. Lebensjahr erfolgt in 1 Monatsschritten. 2029 gehen dann alle Arbeitnehmer offiziell mit 67 Jahren zuschlagsfrei in Rente. Die Flexirente, wonach Arbeitnehmer über den offiziellen Renteneintritt hinaus weiterarbeiten können, soll eine Arbeitsgruppe prüfen.

Leichte Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente

Wie genau diese MINI-Verbesserung der Erwerbsminderungsrente aussehen soll ist noch nicht bekannt. Kosten: Anfangs 200 Millionen Euro im Jahr, später bis zu zwei Milliarden Euro. Die Berechnung, welche bislang nur bis zum 60. Lebensjahr aufgerechnet wurde, soll nun bis zum 62. Lebensjahr rechnen.

Mütterrente

Auch die Mütter-Rente für vor 1992 geborene Kinder ist somit beschlossen. Immerhin geht es um ca. 6,7 Milliarden Euro für die Mütter-Rente

Am Freitag der 23. Mai 2014 ist Abstimmung

In den eigenen Reihen der Großen Koalition regen sich aber Zweifler ob man dem Rentenpaket so zustimmen kann. Finanziert wird das große Rentenpaket über die Rentenversicherungsträger.

Erneute Plünderung der Rentenkassen?

Wie sagte Schäuble am 18.05.2014; „wir können uns das leisten“. In den Rententopf zahlt der Arbeitgeber 1/3, der Arbeitnehmer 1/3 und der Finanzminister (zukünftig) aus Steuermitteln, rund 100 Milliarden Euro.