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"Koalition gegen den Schmerz"

am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Bürger Initiative Gesundheit e.V. Pressestelle / Augsburg/Berlin, 26.05.2014. Freigegeben für DAS Netzwerk Dübbert & Partner – D&P

Leidensdruckes der Schmerzpatienten

Die Koalition gegen den Schmerz fordert, Opioide schnellstmöglich von der Austauschpflicht bei Rabattverträgen auszunehmen. Die Aktivitäten der "Koalition gegen den Schmerz" haben das Ziel, die schmerzmedizinische Versorgung patientenorientiert und nach neuesten fachlichen Erkenntnissen zu gestalten.

Trotz des anhaltenden Leidensdruckes der Schmerzpatienten, des eindeutigen Votums der Politik und einem jahrelangem "Verschiebebahnhof" dieser Thematik, sind die Opioide der WHO-Stufe III nach jahrelangem Ringen noch immer nicht auf der Liste der Arzneimittel enthalten, die von der Austauschpflicht ausgenommen sind.

Entnehmen Sie bitte die Hintergründe und Details für diese Forderung der beiliegenden Information.

Wichtige Information der Bürger Initiative Gesundheit e.V. mit der Koalition gegen den Schmerz

Anforderungen an eine zukunftsorientierte und fachgerechte Schmerztherapie - Opioide von der Austauschpflicht bei Rabattverträgen nach § 129 SGB V ausnehmen

Die in der Schmerzmedizin engagierten Fachverbände und Patientenorganisationen haben sich zur "Koalition gegen den Schmerz" zusammen gefunden, um mit vereinten Kräften und Kompetenzen gesundheitspolitische Entwicklungen zu fördern und zu initiieren, die die Situation der Schmerzpatienten in Deutschland nachhaltig verbessern.

Die großen Herausforderungen, die eine patientenorientierte Versorgung an neue Strukturen und Prozesse stellt, sind nur mit fachlicher und wissenschaftlicher Einbeziehung verantwortungsvoll zu gestalten. Die "Koalition gegen den Schmerz" bietet deshalb ausdrücklich an, die gesundheitspolitischen Prozesse weiterhin intensiv zu begleiten und zu unterstützen.

Anlass ist die Sorge, dass neue Strukturen der Versorgungslandschaft und Fehlsteuerungen durch nicht hinreichend durchdachte Reformprozesse die Diagnose, Therapie und langfristige Versorgung von Schmerzpatienten gefährden. Die Aktivitäten der "Koalition gegen den Schmerz" haben das Ziel, die schmerzmedizinische Versorgung patientenorientiert und nach neuesten fachlichen Erkenntnissen zu gestalten.

Die Fachverbände und Patientenorganisationen bringen ihre gebündelten Kompetenzen in politische Entscheidungsprozesse ein. Die intensive Zusammenarbeit mit Gesundheitspolitikern in Bund und Ländern sowie mit den Spitzenorganisationen der Selbstverwaltung hat aufgrund der Initiative der "Koalition gegen den Schmerz" zu spürbar positiven Ergebnissen in der schmerzmedizinischen Versorgung geführt.

Die Aufnahme der Schmerzmedizin in die Approbationsordnung für Ärzte, eine wichtige Kernforderung der Koalition, wurde so erreicht. Ebenso wurde die Anerkennung des chronischen Schmerzes als eigenständiges Krankheitsbild und in der Folge die Berücksichtigung in der Liste des morbiditätsbezogenen Risikostrukturausgleichs verbessert.
Die gesetzlich verankerte Austauschpflicht von Opioiden der WHO-Stufe III hat die Versorgung von Schmerzpatienten deutlich verschlechtert. Gerade bei chronischen Schmerz- und Tumorpatienten haben sich diese Auswirkungen besonders negativ bemerkbar gemacht. Dieses ist auf allen fachlichen Ebenen in Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens aufgrund des Engagements der "Koalition gegen den Schmerz" immer wieder thematisiert und belegt worden.