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Der Rürup-Irrtum, Kapitaldeckung, Renten, Pflegevorsorge*

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Vorsorge

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München im April 2014 - *PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm. Freigegeben für DAS Netzwerk Dübbert & Partner - D&P

Etwa 70% werden zu Hause gepflegt

In Deutschland gibt es derzeit 2,5 Mio. Pflegebedürftige. Etwa 70% werden zu Hause versorgt. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung im Inland bewegen sich zumeist auf dem Niveau einer Teilkasko-Versicherung. Eine bessere Versorgung kann man beispielsweise in Dänemark, Österreich und Skandinavien erwarten – finanziert durch den Staat bzw. die Kommunen.

Der Rürup-Irrtum über die Kapitaldeckung bei Renten und Pflegevorsorge*

- Weshalb zusätzliche private Versorgung kein Garant für gute Pflege im Alter ist -

Demographischen Knick durch private Vorsorge über ausländische Kapitalmärkte überwinden?

In Deutschland gibt es derzeit 2,5 Mio. Pflegebedürftige. Etwa 70% werden zu Hause versorgt. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung im Inland bewegen sich zumeist auf dem Niveau einer Teilkasko-Versicherung. Eine bessere Versorgung kann man beispielsweise in Dänemark, Österreich und Skandinavien erwarten – finanziert durch den Staat bzw. die Kommunen.

Hierzulande wurden spätestens seit den 90er-Jahren zunächst einmal der Anstieg von Löhnen und Gehältern vom Produktivitätsfortschritt entkoppelt. Real treten die Arbeitnehmer im Durchschnitt bei der Kaufkraft der Löhne allenfalls auf der Stelle.

Die Entwicklung zu einem Niedriglohnland mit bis zu mehr als 25% prekären Arbeitsverhältnissen, wurde arbeitsrechtlich flankiert mit massenhaften Befristungen einschließlich Leiharbeit und Werksverträgen für Arbeitnehmer.

Zudem steigen die gesetzlichen Renten politisch gewollt deutlich geringer als die Löhne – ihre Kaufkraft nimmt Jahr für Jahr gegenüber den Nettolöhnen ab.