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Die Bundesregierung und der Verbraucherschutz

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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"die Summe aller Erfolge ist das Resultat positiver Verbindungen von Kompetenz und Teamwork"

Die Lebensversicherer sollen stabilisiert werden

Für meinen Begriff fängt die Bundesregierung so langsam an das Wort „Verbraucherschutz“ überzustrapazieren. Einfacher wäre es, aber unpopulärer, wenn man dem Verbraucher sagen würde das die Finanzkrise, Eurokrise, Niedrigzins, den Sparer weiter zur Kasse bittet. Das gilt für Lebensversicherungen (LV), private Rentenversicherungen, die betriebliche Altersvorsorge (bAV), Riester, Rürup und Co.

2015 wird der Garantiezins weiter gesenkt

Von derzeit 1,75% auf 1,25%. Die Versicherer, also die Produktgeber, werden dafür bei den Ausschüttungen der Bewertungsreserven geschont. Die stillen Reserven sollen gerechter verteilt werden. Schon heute müssen so manche Sparer, welche ihre Lebensversicherung ausbezahlt bekamen, mit einer niedrigen Auszahlung rechnen. Die Niedrigzinspolitik macht so manchen Lebensversicherer, welche noch bei Altverträgen mit bis zu 4% Garantiezins rechnen müssen, schwer zu schaffen.

Provisionen, Verwaltungskosten, Vertriebskosten, Risikogewinne

  • 1.) Verwaltungskosten sollen gesenkt werden. Die Provisionen müssen dann offen gelegt werden. Zusammengefasst sind diese Abschlusskosten also zu senken.
  • 2.) Abschaffung der Courtage und der Provisionen.
  • 3.) Risikogewinne, also die mathematische Hochrechnung der Versicherer, wie Lebensversicherungen auf lange Zeit gesehen verlaufen, soll von 75% auf 90% angehoben werden.
  • 4.) Macht also ein Lebensversicherer durch eine vorsichtige Kalkulation Gewinne, so müssen Diese mit an den Kunden weiter gegeben werden.

Unterschied zwischen 75% auf 90% der Risikogewinne

„Stille Reserven“ der Lebensversicherer sollen unterschiedlich verteilt werden. Irgendwie höre ich doch schon die Klagen der Verbraucher und Verbraucherschutzverbände in Richtung Karlsruhe. So könnten die „Stillen Reserven“ Bei auslaufenden Verträgen anders als bei laufenden Verträgen aufgeteilt werden.