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Rentenerhöhung auch 2014

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Steigende Renten vom Bundesrat genehmigt

Ab 1. Juli 2014 steigen die Renten im Westen um 1,67 Prozent und im Osten um 2,53 Prozent. Immer noch liegt der Unterschied bei den Ostrenten, für gleiche Beitragszahlungen, um rund 8% niedriger als im Westen.

Das macht bei einer Rente von 1000 Euro für den Westrentner 16,70 Euro und für den Ostrentner 25,30 Euro im Monat aus.

Mütterrente ebenfalls abgesegnet

Auch die Mütter welche vor 1992 Kinder geboren haben können zum 1.Juli 2014 mit einem weiteren „Anerkennungsjahr“ rechnen. Im Westen sind das rund 28 Euro im Osten 26 Euro pro Kind und Monat.

Rente mit 63 auch durch gewunken

Auch die Rente mit 63 Jahren hat den Bundesrat passiert. Damit können alle Arbeitnehmer welche 45 Jahre Beiträge in die Gesetzliche Rente eingezahlt haben abschlagsfrei in Rente gehen. Arbeitslosenzeiten werden, bis auf 2 Jahre vor dem 63. Lebensjahr, mit angerechnet.

Selbständige auch, wenn sie mit den freiwilligen Beitragsjahren aufgefüllt zu den Arbeitnehmerjahren, ebenfalls die 45 Jahre erfüllen.

Siehe auch: Der Rürup-Irrtum, Kapitaldeckung, Renten, Pflegevorsorge*

Rentenerhöhung und Rentenpaket tritt zum 01. Juli 2014 in Kraft

Nur der Bundespräsident Joachim Gauck muss noch unterschreiben. Das dürfte allerdings eine reine Formsache sein. Damit wäre das teuerste Rentenpaket dann auf den Weg gebracht. Allein in dieser Legislaturperiode belaufen sich die Kosten auf runde 30 Milliarden Euro. Bezahlt wird alles aus den Rücklagen der Rentenversicherung / Rentenkassen.

Bis 2019 wird die Rentenangleichen Ost / West gefordert

Damit würde dann, 30 Jahre nach der Wiedervereinigung, gleiche Renten in Ost und West gezahlt. So jedenfalls die Forderungen der SPD.

Was von der Rentenerhöhung bleibt?

Immerhin liegt die offizielle Inflation bei 0,9 Prozent. Erhöht werden, wegen der Pflegereform mit mehr Leistungen, die Beiträge zur Pflegeversicherung.

„Geplant: Welche Änderungen plant die Bundesregierung?

Zum 1. Januar 2015 soll der Beitragssatz der Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden. In der zweiten Stufe der Pflegereform wird der Beitragssatz um weitere 0,2 Prozentpunkte erhöht. Damit können die Leistungen aus der Pflegeversicherung um 20 Prozent verbessert werden“. Mehr dazu erfahren Sie hier, Bundesministerium für Gesundheit.

Siehe auch: Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz

Was kommt mit der neuen Gesundheitsreform?

Neue Zusatzbeiträge weil den Gesetzlichen Krankenkassen und dem Gesundheitsfonds das Geld nicht reicht? Höhe der Zusatzbeiträge noch unbekannt. Die Gesetzlichen Krankenkassen schreiben wieder Verluste.

Rentenerhöhung und Beitragserhöhungen zur GKV und Pflege

Was vorne so rosig mit der Rentenerhöhung für die Rentner aussieht, wird zum Großteil mit den Beitragserhöhungen für Pflege und den Zusatzbeiträgen bald aufgefressen sein. Die Steuer nicht zu vergessen.

Und für Neu-Rentner mit einer betrieblichen Altersvorsorge: GKV-Beiträge und Pflegeversicherungsbeiträge bei Auszahlung.