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GKV + Pflege, beim Geld ausgeben großzügig - nicht für Versicherte

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Newsflash

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GKV: Zusatzbeiträge flächendeckend

2015 sinken die GKV-Beiträge, GKV wird teurer. Pflege wird auch teurer. Da die Zusatzbeiträge von den rund 50 Millionen Gesetzlich Kranken-Versicherten  allein zu tragen sind, wird die GKV teurer. Die Arbeitgeberbeiträge sind bei 7,2 Prozent gedeckelt. Auch die Pflegeversicherungsbeiträge steigen.

0,9 Prozent für alle GKV-Versicherten?

Die Vorsitzende des Spitzenverbands der Krankenkassen Doris Pfeiffer meint (sinngemäß): 0,9 Prozent werden die Gesetzlichen Krankenkassen für 2015 mal veranschlagen. Das dürfte zwar zu viel sein, aber damit könnten die Zusatzbeiträge für 2016 dann „stabil“ bleiben. Gesundheitsminister Gröhe meint (sinngemäß): ca. 20 Millionen GKV-Versicherte würden entlastet werden. Das wiederum kann Pfeiffer so nicht nachvollziehen. Da Beitragsenkung und Zusatzbeiträge einander aufheben werden.

GKV + Pflege: Ausgaben und Einnahmen in Schieflage

900 Millionen Euro sind bislang für die elektronische Gesundheitskarte ohne Wert ausgegeben worden. Seit rund 4 Jahren geistert die elektronische Gesundheitskarte durch die GKV. Wirklichen Nutzen, außer den Versicherten die 900 Millionen-Kosten aufzulasten, ist bis heute nicht dabei raus gekommen. Wer hier wen blockiert, ist wie im Sandkastenspielen.

Die Einen, die Krankenkassen, werfen den Anderem, den Ärzten, die Schuld und die Blockade vor. Und CDU Gesundheitspolitiker Span schreit nach Sanktionen. Eben wie im Sandkasten.

Pflege-TÜV meldet enormen Verbesserungsbedarf

Ob Pflege-Neuausrichtungsgesetz oder Pflegestärkungsgesetz, mögliche Lohnersatzzahlungen für die Pflege von Familienangehörigen, alles kostet mehr Geld. Ab 2015 gibt es mehr Geld. Alleine die Lohnersatzleistungen für Angehörige (von den Pflegekassen zu bezahlen) schlagen mit 100 Millionen Euro, pro Jahr, zu Buche.

Liest man den Spiegel-Artikel genau, so werden wir mit der neuen Beitragserhöhung zur Pflegeversicherung nicht lange auskommen und weitere Beitragserhöhungen in kauf nehmen müssen.

Gesundheit und Pflege sind ein teures Gut

Auf der anderen Seite wollen wir alle

die beste Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung, die beste Pflege und die besten Pflegeheime. Mit dem besten Pflegepersonal und den besten Ärzten. Was ist uns das finanziell wert?

Jeder kann krank werden, jeder kann zum Pflegefall werden und nichts davon ist eine Frage des Alters. Bestes Beispiel dürfte Michael Schumacher sein.

Schlaganfälle treffen immer mehr jüngere Menschen, Unfälle sind Schicksalsschläge des Lebens und ungesunde Ernährung kann fatale Folgen haben, Drogenkonsum nimmt zu und zu wenig Bewegung führt zu gesundheitlichen Schäden. Übergewicht, Diabetes und die daraus entstehenden gesundheitlichen Folgen sind unüberschaubar geworden. Die Liste wäre endlos fortsetzbar.

Nicht alles was machbar ist ist finanzierbar

Jedenfalls nicht von den Sozialversicherungen. Private Vorsorge tut Not. Meistens ist dafür kein Geld da. Die gesetzliche Krankenversicherung, Gesundheitsversorgung, wird auf Dauer eine Grundversorgung sein. In der Pflegeversicherung ebenfalls. Wer MEHR will oder eine bessere Versorgung wünscht, der muss privat vorsorgen. PKV oder GKV – Zusatzversicherungen für die GKV-Versicherten – Pflege-Zusatzversicherung (Bahr-Pflege reicht auch nicht) – Berufsunfähig (BU) und dann? - Unfälle immer häufiger in der Freizeit – Tote im Straßenverkehr haben wieder zugenommen – und so weiter. Das sind nur einige Schlagwörter zu den oben genannten Themen.

Fragen:

Prof. Josef Koblitz formuliert das so: „Information ist die Reduktion von Ungewissheit“.