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Gesundheit: Behandelt wird was Geld bringt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Krankenhäuser behandeln nach Profit

Das das Fallpauschalensystem seine Schwächen hat ist hinreichend bekannt. Krankenhäuser sind Wirtschaftsunternehmen und stehen im ständigen Konkurrenzkampf mit den „Mitbewerbern“. So sind die Stationäre Behandlungen sprunghaft angestiegen. Von 2007 bis 2012 von 1,4 Millionen auf sage und schreibe 18,6 Millionen.

Nicht alles ist der Demographie zu zollen

Gerne wir damit argumentiert das die Gesellschaft altert und „neue“ medizinische Erkenntnisse in die Behandlungen einfließen. Schon öfter wurde über zu viele Operationen bei Hüft- und Kniegelenken spekuliert.

Nach einem unveröffentlichtem Gutachten werden Behandlungen und Behandlungsmethoden an den Finanzen ausgerichtet. Zu diesem Ergebnis kommen der Hamburger Gesundheitsökonom Jonas Schreyögg und sein Berliner Kollege Reinhard Busse, wie der „Spiegel“ berichtet.

Kurze Klinikaufenthalte und bessere Bettenauslastung

Die Notfallaufnahmen sind ebenfalls deutlich gestiegen. Aber, dass bedeutet nicht das die Krankenhausaufenthalte in der Dauer der Bettenbelegung ebenfalls gestiegen sind. Das Gegenteil ist der Fall. Die „Weiterbehandlung und das Auskurieren“ wird ambulant vorgenommen. Das hier Behandlungsfehler (fast) vorprogrammiert sind kann auch nicht so ganz von der Hand gewiesen werden.

Zweitmeinung und Zweitdiagnose einholen

Ob es eine Alternative zu der erst vorgeschlagenen OP- und Behandlungsmethode gibt kann jeder Patient mit einer Zweitmeinung einholen. Dafür plädieren sogar Fachärzte und Mediziner.

Jede Operation setzt in sich betrachtet immer eine Entscheidung des Patienten voraus. „Die Götter in Weiß“ sind aber auch den Finanzen unterworfen und das sollte jeder Patient bedenken. Für Krankenhäuser gelten die gleichen Finanzplanungen wie für jedes andere Wirtschafts-Unternehmen. Einnahmen, Ausgaben, Wirtschaftlichkeit, Auslastung, Rendite, Gewinn, - Fallpauschalen -, etc.

Gesundheitsreformen, nicht immer zur Freude der Patienten

300 Milliarden Euro sind im Gesundheitswesen eine starke Hausnummer. Die Ausgaben steigen ständig, Die Zuzahlungen für Kassenbeiträge und Medikamente ebenfalls. Eine Gesundheitsreform jagt die Nächste ohne das das Einnahmen und Ausgabenverhältnis in den Griff zu bekommen ist.

Gesundheitsbewusster leben?

Die meisten Bundesbürger achten auf gesunde Ernährung, treiben Sport und sind kritisch wenn es um Ihre Gesundheit geht. So haben die alternativen Heilmethoden einen großen Markt für sich entdeckt. Auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Milliarden Umsätze werden mit Nahrungsergänzungsmittel gemacht.

Also gilt auch hier:

Gesunder Menschenverstand und Zweitmeinungen wie Zweitdiagnosen sollten mehr in Anspruch genommen werden. Das können Privat Versicherte (PKV) wie Gesetzlich Versicherte (GKV) in Anspruch nehmen. Schließlich haben wir nur eine Gesundheit und die gilt es so lange als möglich zu erhalten.