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Pflege-Zukunft, Kosten werden extrem steigen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Pflege gibt es nicht kostenlos

„die Würde des Menschen ist unantastbar“, so jedenfalls steht es im Grundgesetz Artikel 1.  Würdiges Altern, ob in der Familie oder in Pflegeeinrichtungen, geht uns alle an. Heute sind es Oma und Opa oder die Eltern, morgen sind WIR es. Die Gesetzliche Pflegeversicherung und damit die Beitrag werden stetig steigen. Und trotzdem wird es für ein würdiges Altern finanziell nicht reichen.

Bessere Bezahlung und Ausbildung für Pflegekräfte

Wenn ich heute in die „Bildungsmaßnahmen“ der Job-Center schaue, dann wir mit diversen „Maßnahmen“ in DIE PFLEGE „umgeschult. Aber, es bedarf mehr als Sanktionen der Job-Center um Menschen für die Pflege zu begeistern. Wenn wir ehrlich mit dem Thema Pflege umgehen würden, dann wüssten wir auch das nicht jeder Mensch dazu geeignet ist. Schon die psychische Belastung der Pflegekräfte dürfte für viele Arbeitslose eine nicht zu nehmende Hürde sein. Psychologische begleitete Ausbildung ist Fehlanzeige. Dazu kommen schlechte Bezahlung (auch Bundesländer unterschiedlich, trotz gleicher Pflegeversicherungsbeiträge) und ein sehr niedriges soziales Ansehen.

Wallraff erzeugt kurzfristig ein schlechte Gewissen

Es werden immer mehr Pflegebedürftige und immer weniger Pflege-Personal. Viele Pflegebedürftige wollen so lange als möglich in ihrem eigenem Umfeld bleiben. Wallraff zeigt auf dramatischer Weise die Gewalt in Pflegeeinrichtungen. Nur, die gleiche Gewalt gibt es auch in Familien. Diese Grauzone ist schwer zu definieren da nicht zu kontrollieren. Die Kostenfrage ob familiäre Pflege oder Heimpflege ist all zu oft eine Frage der Finanzen.

Nochmal: Artikel 1 im Grundgesetz! Wie möchten wir mal gepflegt werden, wenn wir alt und Pflegebedürftig sind?

Der Steuerzahler wird es langfristig richten müssen

Das Familienstrukturen auseinander brechen ist Fakt. Immer mehr Single, Paare ohne Kinder oder eben die Menschen welche finanziell gar nicht in der Lage die Pflege-Kosten zu tragen. Daran ändert auch die gesetzliche Pflegeversicherung und die Bahr-Pflege nichts. Die private Pflege-Kosten-Absicherung wird langfristig nicht zu umgehen sein.

Gewalt in der Pflege: Debatte ist notwendig: Würdiges Altern gibt es nicht zum Nulltarif