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Rechengrößen Sozialversicherungen steigen 2015

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Unterschied „neue und alte Bundesländer.

Alle Jahre wieder werden die Rechengrößen zu den Sozialversicherung neu angepasst und fasst immer gehen sie nach oben. Nun sind die Rechengrößen für 2015 bekannt.

 

>Hier können Sie die Sozialversicherungs-Werte für 2015 einsehen<

 

25 Jahre nach der Wiedervereinigung

Noch immer gilt der Unterschied „Ost West“! Der schlägt sich in fast allen politischen Entscheidungen nieder. Nicht nur in den Sozialversicherungsgrößen, so auch beim Mindestlohn. Nun sollte man meinen das nach 25 Jahren das West-Ost-Gefälle annähernd ausgeglichen sei. Das schlägt sich dann deutlich bei den Renten nieder.

JAEG beim Krankengeld

Über den Jahresentgeltgrenzen (JAEG) der RV und KV / Pflege werden keine Beiträge zu den Sozialversicherungen erhoben.

Beispiel: In der Zahlung von Krankengeld durch GKV klafft zum tatsächlichen Einkommen eine Lücke. Besser-Verdienende können sich nur durch eine private Krankentagegeldversicherung (KTG) gegen den Verlust absichern da bei diesem Personenkreis die Lücke am größten ist.

Aber, jeder abhängig Beschäftigte muss von seinem Krankengeld noch Sozialversicherungsbeiträge leisten. Also liegt die Lücke bei jedem abhängig beschäftigten Arbeitnehmer klar auf der Hand. Weniger Krankengeld zum letzten Netto.

JAEG bei der Rente

Bis zur JAEG werden Beiträge zur Rentenversicherung fällig. Der übersteigende Teil bleibt außen vor. Wer also ein hohes Einkommen über der JAEG hat, hat trotzdem eine „niedrige“ gesetzliche Rente. Private Altersvorsorge tut Not, soll der erarbeitete Lebensstandart erhalten bleiben.

Abgesehen von der JAEG

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), gesetzliche Pflegeversicherung wie auch die Erwerbsminderungsrente und auch die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) zeigen im Leistungsfall breite Lücken auf.

Sozialversicherungen sind Grundsicherungen

Alle Sozialversicherungen sind, so kann man heute mit Fug und Recht behaupten, Grundsicherungen.

Dazu kommen die möglichen finanziellen Belastungen durch Zuzahlungen bei Medikamenten, zum Beispiel wenn keine Generika gewünscht werden, Einkommensabhängige Zusatzbeiträge für die GKV und immer mehr Leistungskürzungen bei den GKV-Versicherten. Die Leistungen der Pflegeversicherung reichen nicht für die tatsächlichen Pflege und Heim-Unterbringungskosten aus. Und die Erwerbsminderungsrente führt, falls sieden gezahlt wird, auf direktem Weg zum Sozialamt.

>Wer höhere Ansprüche hat muss privat dazu Absichern<