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Eigenbeteiligung bei der Pflege steigt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Wie Zukunftsfest ist die Pflegeversicherung?

Die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen und die Selbstbeteiligung auch. Gleichzeitig steigen die Zahlen der Pflegebedürftigen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. 2015 und 2017 steigen die Beiträge zur Pflegeversicherung weiter.

Einnahmen und Ausgaben der Pflegeversicherung

2012 haben die Pflegekassen 23 Milliarden Beitrageinnahmen. Dem gegenüber stehen 22,9 Milliarden Ausgaben. Ob der Pflegeversicherungsfonds, der ab 2015 eingerichtet werden soll, das Dilemma Pflegekosten richtet wird darf bezweifelt werden. Schon der bereits existierende Gesundheitsfonds ist ein heiß umstrittenes Gebilde.

Die große Pflegereform lässt auf sich warten

Mehr Leitungen aus der Pflegeversicherung, keine Verschlechterung bei den Pflegebedürftigen. So jedenfalls will es der jetzige Gesundheitsminister Gröhe. Die bisher geltenden 3 Pflegestufen solle abgeschafft werden und statt dessen soll es Pflegegrade geben. Also individuell auf den Pflegebedürftigen zugeschnitten. Allerdings auch erst ab 2017.

Eine Lücke von 1 Milliarde Euro bleibt trotzdem

Zum ersten Januar 2015 steigt der Beitragssatz auf 2,02 Prozent, für Kinderlose auf 2,3 Prozent an. 2017 werden die Beitragssätze nochmals um 0,2 Prozent angehoben. So stünden dann rund 5 bis 6 Milliarden Euro mehr für die Pflege zur Verfügung. Der angedachte Pflegefonds soll (dramatische) Beitraganhebungen ab 2034 abfedern.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Pflegebedürftigen

Was hat sich die jeweilige Regierung in 20 Jahren Pflegeversicherung abgemüht diese Vereinbarkeit zu lösen. Wie vor 20 Jahren als die Pflegeversicherung eingeführt wurde, so auch heute, es ist eine Frage der Finanzen. Zirka 2,2 Millionen Frauen, Töchter, Ehefrauen, Partnerinnen, pflegen Familienangehörige. Die wenigsten können auf das Einkommen aus dem Beruf verzichten. Doppel und Dreifachbelastungen sind die Regel. Auch die Männer beteiligen sich an der Pflege. Rund 1,3 Millionen Männer pflegen ebenfalls Familienangehörige.