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Es rumort bei Arbeit, Rente und Soziales

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Newsflash

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Arbeiten bis 70 und Mini-Renten

Jeden Tag lesen und hören wir von Fachkräftemangel, unbesetzten Lehrstellen und der Verarmung der Alten. Arbeitsplatz und Vollbeschäftigung heißt das Zauberwort mit dem die jeweiligen Regierungen ala Couleur die Sozialkassen füllen müssen.

Abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren

Flexi-Rente ist nun die neue Forderung. Alle Renten- und Sozial-Wohltaten haben eins gemeinsam; sie kosten Geld. Und genau um dieses Geld geht es wenn man sich die Zukunft anschaut. Solange die Sozialbeiträge von Arbeitsplätzen und nicht, rein logisch, von Arbeit abhängig sind, wird der nächste Arbeitsplatzabbau, bei schwindender Konjunktur, erneut riesige Löcher in die Rentenkassen, Krankenkassen und Pflegekassen  reißen.

1998 erschien ein Buch unter dem Titel „ Manager in eigener Sache“

William Bridges beschreibt auf deutliche Weise den Arbeitsmarktwandel und die neuen Chancen im 21. Jahrhundert. Eigentlich, so könnte oder müsste man meinen, hätten es Gewerkschaftsbosse wie Politiker gelesen. Das was in Amerika schon lange angekommen ist, dass wird zeitversetzt auch in Europa eintreten. Was ja in Teilen auch schon passiert ist. Nämlich weg vom klassischen (festen) ArbeitsPLATZ hin zur (flexiblen) Arbeit.

Nun ist William Bridges immerhin Professor und gehört mit seine Büchern in Amerika zu den Bestsellern in Punkto „Wandel von Arbeit und Gesellschaft“.  

Unter der Überschrift Rente : Arbeit im Alter muss ein Massenphänomen werden

titelt „die Welt“ einen ganzen Artikel. Gebetsmühlenartig wird erklärt das wir immer länger leben und dafür immer länger arbeiten müssen. Von den neuen Rahmenbedingungen und der neuen Weichenstellung wenig zu lesen und zu hören. Stattdessen wird an den Wohltaten und Wahlgeschenken die nächste Wahl „gesichert“.

Wer soll das bezahlen – die nächsten Generationen?

Zumal Herr Finanzminister Schäuble die „schwarze Null“ (CDU) für 2015 ausgerufen hat. Das mag vordergründig löblich sein. Nutzt aber wenig wenn die Arbeitsprobleme in die Zukunft verschoben werden. Die Rahmenbedingungen müssen heute neu geschaffen werden. Dazu gehört die Finanzpolitik, Umweltpolitik genauso wie die Sozialpolitik und das Ministerium für Arbeit und Soziales. Denn genau die junge Generation bewegt sich längst in den neuen Bahnen. Nur das Korsett der Gewerkschaften, IHKen, Bildungspolitik, Arbeitsagenturen wie die Politik lebt noch im 19. Jahrhundert.

Milliarden zur Banken- und Eurorettung, Stabilisierung und für die Rüstung

Dafür zu wenig Lehrer, schlechte Schulen, ein Experimentierbaukasten Bildungspolitik und Jugendlich welche keine Lehrstelle finden weil zu schlechte Noten. Auch die Integrationspolitik hat kläglich versagt. Gleichzeitig wird die junge Generation in den armen und schwachen Euroländern ohne Perspektive in die Zukunft entlassen.

Sie sollten das Buch gelesen haben

Denn eins ist mit Sicherheit nicht zu erwarten; die Politik und die Gewerkschaften werden es eben nicht richten. „Manager in eigener Sache“ geht von jedem Einzelnen aus. Viel Spaß bei den neuen Erkenntnissen.