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Familien und ein plötzlicher Pflegefall

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Familienministerin Manuela Schwesig, Pflege und Familie

Jede Familie kann es von jetzt auf nachher treffen, sich mit einem Pflegefall auseinander setzen zu müssen. Ein Schlaganfall, ein Unfall oder die Altersbeschwerden von Mutter, Vater, Oma oder Opa. Immer ist es eine Frage von Geld, wie die Pflege organisiert wird oder werden muss.

90 Prozent von Nettolohn

Wird ein Familienangehöriger plötzlich pflegebedürftig, so sollen 10 Tage Auszeit, mit 90% von letzten Nettogehalt weiter bezahlt werden. Siehe auch: Pflegeneuausrichtungsgesetz

Bei längere Pflegezeiten

Der Arbeitnehmer hat das recht 6 Monate komplett aus dem Job aus zusteigen. Oder auch möglich, 24 Monate Teilzeit zu arbeiten. Allerdings bekommt der Arbeitnehmer nun keinen Lohn mehr. Schwesig will das mit einem zinsfreien Darlehen des Bundes ermöglichen. Darlehen heißt aber, es muss zurückgezahlt werden. In welchem Zeitraum ist (noch) nicht bekannt. Der Kündigungsschutz bleibt unangetastet.

Wie oft darf man die Pflegezeit in Anspruch nehmen?

Pro Pflegefall 1 mal. Also diese 24 Monate.

Ab wann soll das Gesetz in Kraft treten?

Zum Jahreswechsel 2014 / 2015 soll das neue Gesetz zur Pflegezeit eingeführt werden.

Wer Bezahlt das Pflegen?

Die Pflegekassen sollen die Kosten tragen. Dafür werden die Beiträge zur Pflegeversicherung zum 01.01.2015 um 0,3%, auf 2,53 % angehoben. Für Kinderlose auf 2,6%.

Pflegekosten werden weiter steigen

2017 werden die Beiträge zur Pflegeversicherung nochmals um 0,2% angehoben. Dazu steigen auch die Eigenbeteiligungen zur Pflege welche bislang die Pflegekassen übernommen haben.

Private Pflegeabsicherung?

Die Sozialversicherungen, also Krankenversorgung, Pflege, Rente und Unfall sind Grundsicherungen. Wer ein „Mehr“ haben will, der kommt um die private Zusatzabsicherung nicht herum. Ob die Bahr-Pflege die Zusatzkosten zur gesetzlichen Pflege abdeckt, das kommt auf die Ansprüche und die Finanzen des Pflegebedürftigen an. Siehe auch: „Elternunterhalt“.

Pflegetarife kennt die private Versicherung schon 30 Jahre

Die gesetzliche Pflegeversicherung un die Pflegestufen ist 20 Jahre alt. Die Bahr-Pflege (5 Euro Zuschuß vom Staat, 10 Euro Eigenbeitrag, pro Monat und 5 Jahre Wartezeit!) wurde noch unter dem Ex-Gesundheitsminister (gleichnamig) Daniel Bahr eingeführt. Heute PKV Allianz.

Pflegetarife gibt es viele

Welcher der angebotenen Pflegetarife für Sie der Richtige ist, das sollten Sie vom Fachmann / Frau für biometrische Risiken klären lassen. Wiedermal ist das „Kleingedruckte“, also die Tarifinhalte maßgebend. Gleichermaßen sind Wartezeiten und Gesundheitsfragen zu beachten.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen und stehen zu allen Auskünften bereit.