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Wenig Rente für Frauen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Frauen im Durchschnitt mit weniger als 600 Euro Altersrente.

Das Frauen weniger verdienen als Männer ist bekannt. Das damit auch die spätere Rente niedriger ausfällt als bei den Männern auch. Das sich aber viele Frauen auf die (spätere) Rente ihrer Männer verlassen ist seltsam. Bedenkt man das jede 3. Ehe, in Großstädten sogar jede 2. Ehe, geschieden wird, gleicht das für die Rente der Frauen, einer Katastrophe.

Beruf, Familie, Kinder, Pflege

Die Doppel- und Dreifachbelastung ist schon eine Problematik für sich. Damit einher gehen nicht nur die physischen u psychischen Probleme sondern auch ganz massiv die Finanziellen. Explizit die späteren Rentenansprüche für de Altersente. Leider sehen auch heute noch viele junge Frauen die Ehe als eine Art „Alters-Versorgung“ an. Daran ändert auch die „Mütterrente“ und die „Pflegerente“ wenig.

Der Staat hilft

Mit der Einführung der Riester-Rente, Rürup-Renten, betriebliche Altersvorsorge (bAV) und Bahr-Pflege-Rente will der Gesetzgeber die Lücken zur gesetzlichen Rente schließen. Was anfangs gut gedacht war, hat sich über 10 Jahre Riester, mit vielen negativen Erscheinungen, nicht wirklich flächendeckend etablieren können. Ob nun die Versicherungen, die Versicherungsvermittler, die Vertragskosten oder die niedrigen Zinsen an allem Schuld sind mal dahingestellt. Dagegen werden auch alle Zertifizierungen, „Beipackzettel“, Finanzmarktwächter, Verbraucherschutz, Sachverständigenrat, und Gesetzesänderungen nicht genutzt.

Die gesetzliche Rente sinkt weiter

Fakt ist, die gesetzlichen Renten werden weiter für Alle sinken, bis auf 43% im Jahr 2030. Ebenso muss die Rente versteuert werden, was aber bei den angesprochenen niedrigen Renten zu vernachlässigen wäre. Nun trifft aber gerade die Frauen, durch die oft unterbrochenen Arbeitsbiografieen, Familienbiografien und der immer noch niedrigen Löhne gleich dreifach. Mit anderen Worten; auf die gesetzliche Rente ist kein Verlass mehr, weil maximal betrachtet diese zukünftig lediglich eine (schmale) Grundsicherung darstellt. Was bleibt ist der Weg zum Sozialamt.

Frauen und die Altersvorsorge

Den Kopf in den Sand stecken und nichts tun hilft auch nicht weiter. Auch wenn die Zinsen im Moment unten sind und momentan auch kein Ende in Sicht ist, so lohnt es sich auf jeden Fall sich darüber Gedanken zu machen. Nicht alle Riester-Produkte sind gleich schlecht.

Professionelle Beratung und Betreuung nach Vertragsabschluss tut Not. Was nutzen die ganzen staatlichen Förderungen wenn die Zulagen nicht beim Verbraucher ankommen oder gar zurück gebucht werden?

Im Wirrwarr der Anträge und Paragraphen

Die Fachmakler mit der persönlichen Beratung sind immer die richtigen Ansprechpartner. Gleiches gilt für die Berufsunfähigkeitsabsicherung und einer Risikolebensversicherung.

Denn was passiert wenn Mama „ausfällt“ mit den Kindern, dem Mann, dem pflegebedürftigen Angehörigen und der eigenen Altersvorsorge? Und vielleicht sollten sich auch die Partner, Ehemänner an der Altersvorsorge Ihrer Partnerinnen und Ehe-Frauen finanziell beteiligen. Denn der Versorgungsausgleich bei Scheidung trifft auch die Herrn der Schöpfung.