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CDU / CSU im Mittelalter angekommen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Frauen sind eine Belastung für die Wirtschaft

Die Deutsche Wirtschaft trüb sich ein. Warum? Für CDU / CSU ist es relativ einfach; unter anderem sind die Frauen schuld und die Frauenquote. Nun mag man(n) für oder gegen die Frauenquote sein (Frau auch), eine Frage bleibt trotzdem: wer hat hier Angst vor wem?

Frauen als Sündenbock

Angesichts derartiger Äußerungen ist Frau wohl gehalten demnächst diese Partei nicht mehr wählen zu können. Die Herren bleiben gerne unter sich. Auf der anderen Seite haben gerade genügend Politikerinnen von der sogenannten Frauenquote profitiert. Ob immer zum Wohle der Sache und der Frauen mal dahingestellt. So könnte man jetzt über Frau Merkel, von der Leyen und Frau Nahles trefflich streiten.

DAX-Konzerne und die Frauenquote

Wir reden mal gerade von 30 DAX-Unternehmen und einer Handvoll Frauen. Die wären es also welche die Deutsche Wirtschaft in den Ruin treiben. Oder habe ich da was falsch verstanden? Oder sieht die CDU / CSU (Bayern voran) weiter die 3 K's (Kirche, Kochtopf, Kinder) als wirtschaftsfördernd erstrebenswert an? Das ließe dann zudem Rückschlüsse auf die generellen politischen Ansinnen, von Berufstätigkeit, Karrierechancen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der beiden Parteien gegenüber den Frauen zu.

Zitat Handelsblatt: "Die Funktionäre von CDU/CSU haben Schwierigkeiten, sich in der Moderne einzufinden. Angesichts sich eintrübender Konjunktur fordern sie, die Berufung von Frauen in Führungspositionen aufzuschieben. Dies sei eine "Belastung für die Wirtschaft", so der parlamentarische Geschäftsführer der Union. Offenbar bildet die Politik ein Biotop für Einfaltspinsel." Quelle Handelsblatt Morning Briefing.

Bei Versicherungen und Banken sieht es mau aus

So titelt das Handelsblatt: „Frauen in Finanzunternehmen: Allein unter Männern. Nur wenige Frauen schaffen es bei Banken und Sparkassen nach oben. Gerade einmal jedes 25. Vorstandmitglied der 100 größten Finanzhäuser ist weiblich. Nun drohen gesetzliche Vorgaben, um die Quote zu verbessern.“ Meine Frage: wollen die Frauen nicht oder werden sie nicht gelassen?

Gleichberechtigung auf dem Papier und Worthülsen

Frauen verdienen immer noch rund 20% bis 25% weniger als ihre männlichen Kollegen. Arbeiten oftmals, bedingt durch die Familiensituation öfter Teilzeit, bekommen weniger Rente und fallen in die Altersarmut. Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere sind also wohl formulierte Worthülsen ohne Alltagstauglichkeit? Als Frau kann man sich darüber nur wundern und den Kopf schütteln. Und ja, derartige politischen Äußerungen machen mich persönlich wütend.