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Das „Sachwalterurteil“ setzt Maßstäbe

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Versicherungsmakler und Schadensregulierung

„Unterschrift und tschüss“, so bemängeln viele Versicherungsnehmer ihre Versicherungsberatung und die anschließende Betreuung bestehender Versicherungsverträge und die Schadensbearbeitung. „Der Versicherungs-Vertreter taucht erst wieder auf wenn er was verkaufen will“ das ist die Aussage von so manchem Verbraucher.

Berechtigte Ansprüche müssen durchgesetzt werden

Das dies mit Hilfe eines Versicherungsmakler auch zum positiven für den Kunden möglich ist, dass zeigen die Fachmakler. Viele Versicherungskunden scheuen (leider) diesen, zugegebenermaßen oft langen Weg der Auseinandersetzungen, mit der jeweiligen Versicherung. Der Versicherungsmakler ist aber mit dem Sachwalterurteil gezwungen seinem Mandanten diese Hilfe zukommen zu lassen.

Wenn der Versicherungsnehmer aber nicht will

Jeder Versicherungsmakler wird ein Beratungsprotokoll anfertigen (ich meine nicht diese Vorgedruckten und mit Kreuzchen versehenen „Beratungsbögen“) und archivieren. Sollte der Mandant diese Begleitung zur Durchsetzung seiner berechtigten Forderungen ablehnen, muss das im Protokoll auch dokumentiert werden. Schon die Maklerhaftung, im Eigeninteresse des Maklers, sollte das zwingend dokumentiert sein.

Alle Versicherungssparten sind davon betroffen

Zwar gibt es durchaus Versicherungsparten welche „anfälliger“ sind berechtigte Ansprüche seitens der Versicherer abzulehnen als „Klein- oder Bagatellschäden unter 1.000 Euro. Wenn es aber um  existentielle Versicherungen geht, so lohnt sich „der Kampf“ allemal. Das beweisen unsere Fachmakler fast täglich. Gerade die biometrischen Risiken, also Leistungen aus der PKV und Tarifwechsel, der Berufsunfähigkeitsversicherung, der Zahlung von Pflegeleistungen, etc.

Der Versicherungsmakler ist sich seiner Pflichten bewusst

Gerichte orientieren sich immer häufiger an dem Sachwalterurteil. Damit ist dem Versicherungsmakler auch die Hilfestellung und Begleitung seiner Mandanten, im Schadensfall, auferlegt. Anders beim Versicherungsvertreter, er ist für das Versicherungsunternehmen tätig. Dann hilft hier im Zweifelsfall nur der Fachanwalt weiter wenn berechtigte Ansprüche durchgesetzt werden sollen. Allerdings muss der Versicherungsnehmer dies auch wollen.