Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Riester nur bis 50 Jahre abschließbar

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

Bewertung:  / 2
SchwachSuper 


Nach dem 50. Lebensjahr nicht mehr attraktiv

Verschiedene Anbieter der Riesterprodukte wollen die Altersgrenze neu ziehen. Schuld an der Absenkung soll die Finanz- und Eurokrise, sprich die Niedrigzinsen sein. Demnach sind die 17 Jahre, rechnet man von 50 bis 67, zu kurz um nach Abzug aller Kosten, eine ordentliche Rendite (Garantiezins) zu erwirtschaften.

Riester, ein umstrittenes Produkt

Weit „begehrter“ soll die „Wohn- Riester“ (Eigenheim-Riester) sein. Was aber wenn man nur für die Altersversorgung sparen will und gar nicht baue möchte? Generell und Pauschal wird den Riester-Produkten vorgeworfen das die Provisionen, die Verwaltung und die „internen“ Kosten zu hoch seien. Ebenso sind die Riester-Förderungen mit viel Papierkram verbunden. Oftmals wird die Riesterförderung zurück gebucht weil diese fehlerhaft oder nicht mehr förderwürdig ist. Zudem ist der Riestervertrag auch nicht immer Insolvenz geschützt. Auch die Verrechnung mit der (späteren) Renten-Grundsicherung ist eine Hürde.

Absenkung der gesetzlichen Rente

Mit Einführung der Riesterrente, benannt nach dem gleichnamigen damaligen Arbeitsminister Walter Riester, sollte die Rentenabsenkung (von 70% auf 43%) der gesetzlichen Rente durch eine kapitalgedeckte Riesterrente aufgefangen werden. Damit wollte die Bundesregierung gerade den Geringverdieners eine Möglichkeit der Altersvorsorge, mit staatlicher Förderung, schmackhaft  machen. 2001/2002 kam die Riesterrente und die Zertifizierung auf den Markt. 2008 folge dann die Wohn-Riester.