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0 Bock auf Pflegeversicherungen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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95% sind nur gesetzlich Pflichtversichert

Private Pflegezusatzversicherungen sind nicht wirklich gefragt

1 mal im Jahr trifft sich auf der DKM die Versicherungs- und Finanzbranche u.a. zum regen Gedankenaustausch. Auch die Zukunft der Pflege war ein Thema. Das die gesetzliche Pflege samt Bahr-Pflege nur eine Teilkasko sein kann wurde mal wieder deutlich.

Pflegebedürftigkeit bei den Verbrauchern ausgeblendet

Immer wieder erreichen uns Anfragen zu sogenannten Elternunterhalt. Im Klartext: wenn die heutigen Kinder für Ihre Eltern zur Kasse gebeten werden wird daraus ein Problem. Wenn aber diese Kinder ihre eigene, mögliche Pflegebedürftigkeit betrachten, wird diese ausgeblendet.

Später!

Nun wissen wir alle das eine Pflegebedürftigkeit nicht zwingend vom Alter abhängig ist. „Später kann dann zu spät sein“. Denn auch hier werden Gesundheitsfragen gestellt. Im Umkehrschluss könne man nun sagen; die Kinder der Kinder werden dann wieder zur Kasse gebeten. Eben weil später eine Absicherung NICHT mehr möglich ist. Übrigens: die Bahr-Pflege hat eine Wartezeit von 5 Jahren. Allerdings (meist) ohne Gesundheitsfragen.

Handy-Versicherung statt Pflegeversicherungen

Vollkaskoversicherung und Alufelgen beliebter als Berufsunfähigkeitsversicherung und Pflegeversicherung. Selbst die Auslandsreisekrankenversicherung wird vernachlässigt obwohl bekannt ist das die GKV längst nicht alles im Ausland bezahlt. Mit anderen Worten; viele Versicherungen sind unnötig, aber viele nötigen Versicherungen werden auf „SPÄTER“ verschoben.

Rente und gesetzliche Pflege reichen nicht

Schon heute sind viele Rentner auf Hartz IV Niveau. Laut Ursula von der Leyen (als sie noch Arbeitsministerin war) reicht ein Einkommen von heute 2.500 Euro im Monat gerade mal an die Renten-Grundsicherung ran.

Und heute:

Der Focus titelt: Erst nach 31,6 Jahren Arbeit hat ein Durchschnittsverdiener im Jahr 2030 eine Rente erwirtschaftet, die das Niveau der Grundsicherung erreicht.

Cash online: “Mehr als 95 Prozent der Menschen haben keine Pflegeabsicherung”